EPSS 1.6% – geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 73% aller bekannten CVEs. Ausnutzung möglich, aber selten beobachtet. Reguläres Patch-Management ausreichend.
GnuTLS ist kritische Infrastruktur für TLS-Kommunikation auf allen Linux-Systemen des Kunden. CVE-2024-0553 (CVSS 7.5, EPSS 1.6%) ermöglicht Informationsoffenlegung ohne Authentifizierung. Mehrere HIGH-CVEs mit DoS-Potenzial (CVE-2026-33845/46, CVE-2026-42009, CVSS 7.5, EPSS 0.8-1.2%) und CVE-2026-5260 (CVSS 8.2) beeinträchtigen Verfügbarkeit und Vertraulichkeit. Keine KEV-Einträge, aber breite Ausnutzbarkeit durch Netzwerkzugriff.
EPSS 0.2% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 11% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
Crypt::DSA (Perl-Modul) betrifft Entwicklungs- und Kryptographie-Funktionen. CVE-2026-14570 (CVSS 7.5, EPSS 0.2%) ermöglicht Informationsoffenlegung ohne Authentifizierung, aber sehr niedriges Exploitationsrisiko. Relevanz hängt von Nutzung in Ruby/Perl-Skripten oder Zammad ab.
EPSS 0.3% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 17% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
MIT Kerberos 5 DoS-Schwachstelle (CVE-2026-11850, CVSS 5.0, EPSS 0.3%) erfordert hohe Privilegien (PR:H) und hohe Komplexität (AC:H). Betrifft nur Systeme mit aktivem Kerberos-Einsatz. Kundenbezug unklar, da keine Kerberos-Nutzung in Technologie-Stack dokumentiert.
EPSS 0.3% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 20% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
OpenSSH Privilege Escalation (CVE-2026-35385, CVSS 7.5, EPSS 0.3%) ermöglicht Angreifern mit Netzwerkzugriff und Benutzerinteraktion, vollständige Systemkontrolle zu erlangen. Betrifft kritische Zugriffsvektoren auf Linux-Servern (SLES 15, Ubuntu, Debian). Advisory bereits in Version 3 mit verfügbaren Updates.
EPSS 0.5% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 40% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
Linux-Kernel mit vier CRITICAL-CVEs (CVE-2026-23455, CVE-2026-31669, CVE-2026-43125, CVE-2026-43198, alle CVSS 9.1-9.8, EPSS 0.3-0.5%). Netzwerkzugriff ohne Authentifizierung möglich (AV:N, PR:N). Ermöglicht RCE, DoS und Informationsoffenlegung. Betrifft alle SLES 15, Ubuntu 22.04/24.04, Debian 12/13 Systeme des Kunden.
EPSS 0.1% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 2% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
Linux-Kernel Privilege Escalation (CVE-2026-31419, CVSS 7.8, EPSS 0.1%) erfordert lokalen Zugriff (AV:L, PR:L), ermöglicht aber vollständige Systemkompromittierung. Betrifft alle Linux-Systeme. Niedriges EPSS deutet auf begrenzte aktuelle Ausnutzung, aber hohes Risiko bei Insider-Bedrohungen.
EPSS 0.7% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 50% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
PHP Remote Code Execution ohne Authentifizierung (AV:N, PR:N). Keine CVE-Daten verfügbar (sehr neu), aber Beschreibung deutet auf kritische Ausführungslücken hin. Betrifft potentiell alle Web-Anwendungen (Drupal, Laravel, Geoserver, Zammad). Hohes Exploitationsrisiko bei fehlenden CVE-Details.
EPSS 0.6% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 46% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
Syncthing/VHS DoS-Schwachstellen ohne CVE-Daten (sehr neu). Advisory bereits seit April 2026 bekannt, Version 2 mit Fedora EPEL Updates verfügbar. Kundenbezug unklar: Syncthing ist Datei-Synchronisierungstool, nicht in primärem Tech-Stack dokumentiert. Keine Authentifizierungsvoraussetzungen genannt, aber DoS-Fokus begrenzt Risiko.
EPSS 0.5% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 40% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
Linux-Kernel mit zwei CRITICAL-CVEs (CVE-2026-23455 CVSS 9.1, CVE-2026-43125 CVSS 9.8, EPSS 0.4-0.5%). Netzwerkzugriff ohne Authentifizierung (AV:N, PR:N). Ermöglicht RCE und DoS. Überlappung mit Advisory 2026-3164 deutet auf kritische Kernel-Serie hin.
EPSS 92.0% – sehr hohes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 100% aller bekannten CVEs. Mehr als jede zweite vergleichbare Schwachstelle wird innerhalb von 30 Tagen aktiv angegriffen.
SUSE Multi-Linux Manager Client Tools DoS (CVE-2022-21698, CVSS 7.5, EPSS 6.0%). Schwachstelle ist aus 2022, aber Advisory erst 2026 aktualisiert. Betrifft nur SUSE Liberty Linux 7/8/9 Systeme (Kunde nutzt SLES 15, nicht Liberty Linux). EPSS 6.0% deutet auf moderate aktuelle Exploitationsaktivität hin.
EPSS 0.5% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 40% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
CVE-2026-34986 mit CVSS 7.5 (HIGH) und EPSS 0.3% betrifft container-tools mit Denial-of-Service-Potenzial. Kunde nutzt Docker und Podman produktiv. Netzwerkzugriff erforderlich, aber keine Authentifizierung nötig. Geringe aktuelle Exploitierungswahrscheinlichkeit.
EPSS 1.0% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 58% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
SOGo wird vom Kunden nicht eingesetzt (nicht in Technologieliste). CVE-2026-8851 (CVSS 8.1, EPSS 0.3%) und CVE-2026-46445/46446 (CVSS 7.1) erfordern Authentifizierung. Keine Relevanz für Sentiguard GmbH & Co KG.
EPSS 0.4% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 31% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
Request Tracker wird vom Kunden nicht eingesetzt. CVE-2026-41075 (CVSS 8.8, EPSS 0.3%) und CVE-2026-41076 (CVSS 8.1, EPSS 0.4%) ermöglichen Code-Ausführung mit Authentifizierung bzw. ohne. Update für Ubuntu 22.04/24.04 LTS verfügbar, aber Software nicht im Einsatz.
EPSS 0.2% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 11% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.
Python-Schwachstelle ermöglicht beliebige Code-Ausführung. Kunde nutzt Python-basierte Systeme (Django, Node.js-Umgebungen). Keine CVE-Daten und kein CVSS/EPSS verfügbar, aber Beschreibung deutet auf kritisches Potenzial hin. Advisory ist sehr neu (Mai 2026) und wurde mehrfach aktualisiert.