DFN-CERT Lagebericht
SentiGuard Datenschutz GmbH & Co. KG – Tägliche Sicherheitsanalyse
14. Juli 2026
31 Advisories verarbeitet
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4MITTEL
6NIEDRIG
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NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3324 2026-07-13 Sicherheit
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Yelp: Eine Schwachstelle ermöglicht das Ausspähen von Informationen (Linux, Office, Systemsoftware)
CVSS n/vEPSS 0.1%Konfidenz: MITTEL
Office Systemsoftware · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.1% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 2% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Die Schwachstelle CVE-2026-13601 betrifft Yelp, den GNOME-Hilfebrowser, der primär in Desktop-Linux-Umgebungen eingesetzt wird. Der Kunde betreibt SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS, jedoch typischerweise als Server ohne GNOME-Desktop-Umgebung, in der Yelp nicht installiert ist. Das verfügbare Sicherheitsupdate bezieht sich ausschließlich auf openSUSE Leap 16.0, nicht auf die eingesetzten Distributionen des Kunden. Mangels CVE-Daten (CVSS, EPSS) ist eine präzise Risikoquantifizierung nicht möglich, die lokale Ausnutzbarkeit ohne Privilegien auf einem Server-System ohne GUI-Stack ist jedoch praktisch nicht gegeben.

Empfehlung: Keine unmittelbaren Maßnahmen erforderlich. Prüfen Sie, ob Yelp auf den Linux-Systemen des Kunden installiert ist (rpm -q yelp / dpkg -l yelp). Falls ja – was auf reinen Serversystemen unwahrscheinlich ist – deinstallieren Sie das Paket, da kein Update für SLES 15 oder Ubuntu 22.04 LTS vorliegt. Beobachten Sie, ob Patches für die eingesetzten Distributionen nachgereicht werden.
CVE-2026-13601 · EPSS 0.1%
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3335 2026-07-13 Sicherheit
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uriparser: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Darstellen falscher Informationen (Linux, Entwicklung, Systemsoftware)
CVSS n/vEPSS 0.2%Konfidenz: MITTEL
Entwicklung Systemsoftware · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.2% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 11% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Die betroffene Komponente uriparser ist eine URI-Parsing-Bibliothek, für die ein Sicherheitsupdate ausschließlich für openSUSE Leap 16.0 bereitsteht. Der Kunde setzt SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS ein, nicht openSUSE Leap 16.0. Zu den drei CVEs (CVE-2026-42371, CVE-2026-44927, CVE-2026-44928) liegen keine CVSS-Vektoren, EPSS-Scores oder KEV-Einträge vor, da die Advisories sehr neu sind. Selbst wenn uriparser auf den Linux-Systemen des Kunden installiert sein sollte, ist kein Patch für die eingesetzten Distributionen verfügbar oder angekündigt.

Empfehlung: Keine unmittelbare Handlung erforderlich. Prüfen Sie optional, ob uriparser auf SLES 15 oder Ubuntu 22.04 LTS installiert ist ('dpkg -l uriparser' bzw. 'rpm -q uriparser'). Beobachten Sie, ob Sicherheitsupdates für diese Distributionen nachgereicht werden, und patchen Sie dann im regulären Wartungszyklus.
CVE-2026-42371 · EPSS 0.2%CVE-2026-44927 · EPSS 0.2%CVE-2026-44928 · EPSS 0.2%
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3303 2026-07-13 Sicherheit
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Apptainer: Eine Schwachstelle ermöglicht das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen (Linux, Virtualisierung)
CVSS n/vEPSS 0.2%Konfidenz: HOCH
Virtualisierung · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.2% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 13% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Die Schwachstelle CVE-2026-2303 betrifft Apptainer, eine Container-Laufzeitumgebung primär für HPC-Umgebungen (High Performance Computing). Im Kundenkontext der Beispiel GmbH sind ausschließlich Windows Server, SLES 15, Ubuntu 22.04 LTS sowie Netzwerk- und Standardanwendungen im Einsatz – Apptainer ist in keiner dieser Technologien enthalten. Das verfügbare Sicherheitsupdate bezieht sich zudem ausschließlich auf openSUSE Leap 16.0, nicht auf SLES 15 oder Ubuntu. Mangels CVE-Details sind CVSS-Vektor und EPSS-Score nicht bewertbar, die fehlende Produktrelevanz macht eine tiefergehende Analyse jedoch obsolet.

Empfehlung: Keine Maßnahmen erforderlich. Der Kunde setzt Apptainer nicht ein, daher besteht keine Angriffsfläche. Sollte Apptainer zukünftig eingeführt werden, ist dieses Advisory nachträglich zu berücksichtigen und ein Patch auf eine gepatchte Version sicherzustellen.
CVE-2026-2303 · EPSS 0.2%
NIEDRIG DFN-CERT 2026-3312 2026-07-13 Sicherheit
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CGI::Session: Eine Schwachstelle ermöglicht das Ausspähen von Informationen (Linux, Entwicklung, Sicherheit)
CVSS n/vEPSS 0.3%Konfidenz: NIEDRIG
Entwicklung Sicherheit · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.3% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 24% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 🔧 Wartungsfenster

Die Schwachstelle CVE-2026-56016 betrifft das Perl-Modul CGI::Session und ermöglicht das Ausspähen von Informationen aus der Ferne ohne Authentifizierung. Mangels verfügbarer CVE-Details (CVSS, EPSS) ist eine präzise Risikobewertung nicht möglich. Entscheidend für den Kunden: Die betroffene Plattform ist openSUSE/SLES, der Kunde setzt SLES 15 ein, was eine grundsätzliche Relevanz begründet. Allerdings ist CGI::Session ein Perl-Webframework-Modul, das nur dann relevant ist, wenn der Kunde aktiv Perl-basierte CGI-Webanwendungen auf SLES 15 betreibt – was im vorliegenden Technologieprofil (Apache/nginx, aber keine Perl-Applikationen explizit genannt) als unwahrscheinlich einzustufen ist.

Empfehlung: Prüfen, ob auf den SLES-15-Systemen das Paket 'perl-CGI-Session' installiert ist (rpm -q perl-CGI-Session). Falls ja, prüfen ob es aktiv in produktiven Webanwendungen genutzt wird. Wenn installiert und genutzt: Sicherheitsupdate für openSUSE Backports SLE 15 SP7 einspielen. Falls das Paket nicht installiert oder nicht aktiv genutzt wird, besteht kein Handlungsbedarf.
CVE-2026-56016 · EPSS 0.3%
NIEDRIG DFN-CERT 2026-3328 2026-07-13 Linux · Sicherheit
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GIMP: Eine Schwachstelle ermöglicht das Ausführen beliebigen Programmcodes (Linux, Office)
CVSS n/vEPSS 0.2%Konfidenz: NIEDRIG
Office · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.2% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 14% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 🔧 Wartungsfenster

Die Schwachstelle CVE-2026-58379 in GIMP erfordert lokalen Zugriff, übliche Benutzerrechte sowie aktive Benutzerinteraktion – der Angriffspfad ist damit erheblich eingeschränkt. GIMP ist primär ein Desktop-Bildbearbeitungsprogramm und in typischen Unternehmensumgebungen kein kritisches System. Der Kundenkontext zeigt keine explizite GIMP-Nutzung; die eingesetzten Linux-Systeme (SLES 15, Ubuntu 22.04 LTS) sind zwar betroffen, jedoch sind Patches aktuell nur für RHEL 9 verfügbar. CVE-Daten und EPSS-Score liegen nicht vor, was eine präzise Exploitabilitätsbewertung erschwert.

Empfehlung: Prüfen, ob GIMP auf den Linux-Systemen (SLES 15, Ubuntu 22.04 LTS) produktiv eingesetzt wird. Falls ja, Sicherheitsupdates der jeweiligen Distribution beobachten und im nächsten regulären Wartungsfenster einspielen. Falls GIMP nicht benötigt wird, Deinstallation erwägen, um die Angriffsfläche zu reduzieren. Kein sofortiger Handlungsbedarf.
CVE-2026-58379 · EPSS 0.2%
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3319 2026-07-13 Linux · Oracle · Sicherheit
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Go: Zwei Schwachstellen ermöglichen u. a. die Eskalation von Privilegien (Linux, Oracle, Entwicklung)
CVSS 7.8EPSS 0.4%Konfidenz: MITTEL
Entwicklung · Linux Oracle
EPSS-Einordnung

EPSS 0.4% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 28% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 👁 Beobachten

Die Schwachstellen betreffen die Go-Laufzeitumgebung (golang) auf Linux-Systemen (RHEL, Oracle Linux). Der Kundenkontext umfasst zwar Linux-Systeme (SLES 15, Ubuntu 22.04 LTS), jedoch sind die verfügbaren Patches explizit für Red Hat Enterprise Linux und Oracle Linux ausgestellt – nicht für SUSE oder Ubuntu. Darüber hinaus ist Go als Entwicklungsumgebung im Technologiestack der Beispiel GmbH nicht aufgeführt, sodass eine direkte Betroffenheit unwahrscheinlich ist. Der EPSS-Score von 0,2 % (8. Perzentile) signalisiert eine sehr geringe reale Ausnutzungswahrscheinlichkeit, und ein KEV-Eintrag liegt nicht vor.

Empfehlung: Prüfen, ob Go (golang) auf den Linux-Systemen (SLES 15, Ubuntu 22.04 LTS) installiert ist – etwa als Abhängigkeit von Entwicklungswerkzeugen oder internen Anwendungen. Falls Go vorhanden ist, distributionsspezifische Updates über die jeweiligen Paketquellen (SUSE/Ubuntu) einspielen, sobald diese verfügbar sind. Andernfalls besteht kein Handlungsbedarf.
CVE-2026-39821 · EPSS 0.4%CVE-2026-39822 · CVSS 7.8 · EPSS 0.2%
NIEDRIG DFN-CERT 2026-3327 2026-07-13 Linux · Sicherheit · Server
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MIT Kerberos 5: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. einen Denial-of-Service-Angriff (Linux, Sicherheit)
CVSS 5.0EPSS 0.5%Konfidenz: MITTEL
Sicherheit · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.5% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 39% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 🔧 Wartungsfenster

Die Schwachstellen in MIT Kerberos 5 betreffen primär DoS-Szenarien mit begrenztem Schadenspotenzial. Der CVSS-Vektor von CVE-2026-11850 (AV:N/AC:H/PR:H) erfordert hohe Privilegien und hohe Angriffskomplexität, was die reale Ausnutzbarkeit erheblich einschränkt. Der EPSS-Score von 0,3% (Perzentile 17%) bestätigt eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit aktiver Ausnutzung; ein KEV-Eintrag liegt nicht vor. Der Kunde betreibt SLES 15, das explizit im Advisory als betroffene Plattform genannt wird, weshalb die Schwachstellen technisch relevant sind, jedoch kein akutes Risiko darstellen.

Empfehlung: Sicherheitsupdates für 'krb5' und 'krb5-mini' auf den betroffenen SLES 15-Systemen (SP6/SP7) im nächsten regulären Wartungsfenster einspielen. Prüfen, ob Kerberos-Dienste auf den SLES-Systemen aktiv genutzt werden – falls nicht, kann die Priorität weiter abgesenkt werden. Ubuntu 22.04 LTS separat auf verfügbare krb5-Updates prüfen, da dieses System ebenfalls im Einsatz ist.
CVE-2026-11850 · CVSS 5.0 · EPSS 0.3%CVE-2026-40355 · EPSS 0.5%CVE-2026-40356 · EPSS 0.5%
NIEDRIG DFN-CERT 2026-3341 2026-07-13 Linux · Sicherheit
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OpenEXR: Zwei Schwachstellen ermöglichen u. a. einen Denial-of-Service-Angriff (Linux, Office)
CVSS n/vEPSS 0.4%Konfidenz: NIEDRIG
Office · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.4% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 28% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 🔧 Wartungsfenster

OpenEXR ist eine Bibliothek zur Verarbeitung von HDR-Bilddateien, die primär in Grafik- und VFX-Anwendungen eingesetzt wird. Die betroffenen Systeme sind Red Hat Enterprise Linux / CodeReady Linux Builder – der Kunde betreibt SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS, für die keine Patches im Advisory genannt werden. Zudem ist OpenEXR in typischen Unternehmensumgebungen ohne Medienverarbeitung kein standardmäßig installiertes oder exponiertes Paket. CVE-Daten und EPSS-Scores liegen noch nicht vor (Advisory sehr neu, CVE-IDs mit 2026-Jahrgang), sodass die reale Ausnutzbarkeit nicht quantifizierbar ist; eine Benutzerinteraktion ist für mindestens eine der Schwachstellen erforderlich.

Empfehlung: Prüfen, ob OpenEXR auf den Linux-Systemen (SLES 15, Ubuntu 22.04 LTS) installiert ist ('rpm -q openexr' bzw. 'dpkg -l openexr'). Falls nicht installiert, kein Handlungsbedarf. Falls installiert, Patches der jeweiligen Distribution (SUSE/Canonical) abwarten und im nächsten regulären Patch-Zyklus einspielen. Microsoft Office unter Windows ist von dieser Linux-spezifischen Schwachstelle nicht betroffen.
CVE-2026-41142 · EPSS 0.4%CVE-2026-42216 · EPSS 0.4%
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3313 2026-07-13 Sicherheit
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Rocket.Chat: Eine Schwachstelle ermöglicht das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen (Linux, Microsoft, Office)
CVSS n/vKonfidenz: MITTEL
Office · Linux Microsoft
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Die Schwachstelle betrifft Rocket.Chat, eine Team-Kollaborations- und Messaging-Plattform. Rocket.Chat ist nicht im Technologieportfolio der Beispiel GmbH gelistet – der Kunde setzt Microsoft Teams als Kollaborationslösung ein. Mangels CVE-Daten und EPSS-Score ist eine quantitative Risikoeinschätzung nicht möglich, jedoch ist die Relevanz aufgrund fehlender Betroffenheit der eingesetzten Systeme nicht gegeben. Die im Advisory genannten Plattformen 'Linux' und 'Microsoft' beziehen sich auf die Betriebssysteme, auf denen Rocket.Chat betrieben werden kann, nicht auf eigenständige Microsoft-Produkte.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf für die Beispiel GmbH, da Rocket.Chat nicht im Einsatz ist. Sollte Rocket.Chat in Teilbereichen oder Projekten doch genutzt werden (z. B. als selbst gehostete Instanz), ist ein Update auf die bereitgestellten Sicherheitsversionen (8.6.1, 8.5.2, 8.4.5 etc.) umgehend einzuplanen. Eine kurze Verifikation im Asset-Inventar wird empfohlen.
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3332 2026-07-13 Linux · Container · Sicherheit
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container-tools: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. einen Denial-of-Service-Angriff (Linux, Netzwerk)
CVSS n/vEPSS 0.8%Konfidenz: MITTEL
Netzwerk · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.8% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 53% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Die betroffenen Schwachstellen betreffen ausschließlich Red Hat Enterprise Linux (RHEL 8) mit dem Paket 'container-tools:rhel8' (Podman, Go-Laufzeit). Der Kunde setzt laut Technologieprofil SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS ein, jedoch kein RHEL. Keine der eingesetzten Plattformen des Kunden ist direkt betroffen. Zu den genannten CVEs (CVE-2026-33811, CVE-2026-39835, CVE-2026-57231) liegen keine CVSS- oder EPSS-Daten vor, da das Advisory sehr neu ist; eine weitergehende Exploitabilitätsbewertung ist daher nicht möglich.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf für die Beispiel GmbH. Falls in Zukunft RHEL-Systeme oder Podman auf SLES/Ubuntu eingesetzt werden, sollte geprüft werden, ob entsprechende Patches für diese Distributionen verfügbar sind. Das Advisory sollte bei einer Erweiterung der Infrastruktur um RHEL-Systeme erneut bewertet werden.
CVE-2026-33811 · EPSS 0.8%CVE-2026-39835 · EPSS 0.2%CVE-2026-57231 · EPSS 0.3%
MITTEL DFN-CERT 2026-3326 2026-07-13 Sicherheit
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curl, libcurl: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausspähen von Informationen (Linux, Office, Systemsoftware)
CVSS n/vEPSS 1.1%Konfidenz: NIEDRIG
Office Systemsoftware · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 1.1% – geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 61% aller bekannten CVEs. Ausnutzung möglich, aber selten beobachtet. Reguläres Patch-Management ausreichend.

SentiGuard-Einschätzung 📅 30 Tage

Das Advisory beschreibt zehn Schwachstellen in curl/libcurl, die Remote-Ausnutzung ohne Privilegien ermöglichen und Informationsabfluss, Security-Bypass sowie DoS abdecken. CVE-Details und CVSS-Vektoren liegen noch nicht vor (sehr neues Advisory vom 2026-07-13), daher ist eine präzise Risikobewertung eingeschränkt. Der Kunde betreibt Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15, auf denen curl/libcurl systemweit genutzt wird – die Angriffsfläche ist real, da curl in vielen Automatisierungs- und Deployment-Prozessen eingesetzt wird. Kein KEV-Eintrag bekannt, EPSS-Daten fehlen mangels CVE-Metadaten; historisch werden curl-Schwachstellen selten aktiv in Unternehmensumgebungen ausgenutzt, solange keine RCE-Komponente vorliegt.

Empfehlung: Auf Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15 die verfügbaren Sicherheitsupdates für curl und libcurl einspielen, sobald Pakete für die jeweiligen Distributionen bereitstehen (aktuell nur openSUSE Leap 16.0 bestätigt). Paketversionen prüfen via 'curl --version' und 'dpkg -l libcurl4' bzw. 'rpm -q libcurl'. Distributionsspezifische Security-Advisories (Ubuntu USN, SUSE SUSE-SU) aktiv beobachten. Windows-Systeme sind nicht direkt betroffen, jedoch ggf. eingebettete curl-Instanzen in Drittanwendungen prüfen.
CVE-2026-10536 · EPSS 0.9%CVE-2026-12064 · EPSS 0.6%CVE-2026-8286 · EPSS 0.5%CVE-2026-8458 · EPSS 0.5%CVE-2026-8924 · EPSS 0.6%CVE-2026-8927 · EPSS 0.8%CVE-2026-9079 · EPSS 1.1%CVE-2026-9080 · EPSS 0.5%+2 weitere
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3333 2026-07-13 Sicherheit
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Python Pillow: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes (Linux, Systemsoftware)
CVSS n/vEPSS 0.4%Konfidenz: NIEDRIG
Systemsoftware · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.4% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 28% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 👁 Beobachten

Das Advisory betrifft Python Pillow auf openSUSE Leap 16.0 (Linux). Der Kunde setzt SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS ein, nicht openSUSE Leap 16.0. Zwar könnte Python Pillow grundsätzlich auch auf den eingesetzten Linux-Systemen installiert sein, jedoch sind keine CVE-Details oder EPSS-Scores verfügbar, da die CVE-IDs (2026-er Jahrgang) noch nicht in öffentlichen Datenbanken gelistet sind. Die RCE-Schwachstelle (CVE-2026-42311) ist zudem nur lokal ausnutzbar, was das Risiko im Unternehmenskontext deutlich reduziert. Ohne Bestätigung, dass Pillow auf den Kundensystemen produktiv eingesetzt wird, und ohne verfügbare Patches für SLES 15 oder Ubuntu 22.04 LTS ist eine direkte Handlungsrelevanz aktuell nicht gegeben.

Empfehlung: Prüfen, ob Python Pillow auf den SLES 15- oder Ubuntu 22.04-Systemen installiert und produktiv genutzt wird (z. B. via 'pip show Pillow' oder Paketmanager). Falls ja, Situation beobachten und auf Sicherheitsupdates der jeweiligen Distributoren (SUSE/Canonical) warten. Sobald Patches für die eingesetzten Distributionen verfügbar sind, diese im nächsten Wartungsfenster einspielen. openSUSE Leap 16.0 ist nicht im Einsatz, daher kein unmittelbarer Handlungsbedarf.
CVE-2026-42311 · EPSS 0.1%CVE-2026-54059 · EPSS 0.4%CVE-2026-54060 · EPSS 0.4%CVE-2026-55379 · EPSS 0.4%CVE-2026-55380 · EPSS 0.4%
MITTEL DFN-CERT 2026-3317 2026-07-13 Linux · Sicherheit · Server
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cosign: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen (Linux, Netzwerk)
CVSS n/vEPSS 0.6%Konfidenz: NIEDRIG
Netzwerk · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.6% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 45% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 📅 30 Tage

Der Kunde setzt SLES 15 ein, womit cosign-Pakete potenziell betroffen sind. Die 19 Schwachstellen umfassen Security-Bypass, XSS und DoS – wobei XSS für ein CLI-Signaturwerkzeug wie cosign im Unternehmenskontext typischerweise geringes Schadenspotenzial hat. Keine CVE-Daten mit CVSS/EPSS sind verfügbar (Advisory sehr neu, CVE-IDs mit 2026-Jahrgang noch nicht in NVD indexiert), was die Einschätzung erschwert. Kein KEV-Eintrag bekannt; die Ausnutzbarkeit ohne Privilegien aus der Ferne ist jedoch ein erschwerender Faktor, sofern cosign aktiv genutzt wird.

Empfehlung: Prüfen, ob cosign auf den SLES-15-Systemen des Kunden installiert und aktiv genutzt wird (z. B. in CI/CD-Pipelines für Container-Image-Signierung). Falls ja: verfügbare SUSE-Sicherheitsupdates für cosign zeitnah einspielen. Falls cosign nicht genutzt wird, Paket deinstallieren oder zumindest Patchstatus dokumentieren. CVE-Details nach NVD-Indexierung nachverfolgen und Risikobewertung ggf. anpassen.
CVE-2026-25680 · EPSS 0.2%CVE-2026-25681 · EPSS 0.2%CVE-2026-27136 · EPSS 0.2%CVE-2026-33815 · EPSS 0.6%CVE-2026-39827 · EPSS 0.2%CVE-2026-39828 · EPSS 0.2%CVE-2026-39829 · EPSS 0.3%CVE-2026-39830 · EPSS 0.3%+11 weitere
NIEDRIG DFN-CERT 2026-3310 2026-07-13 Sicherheit
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WebKitGTK: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes (Linux, Office, Systemsoftware)
CVSS n/vEPSS 72.6%Konfidenz: NIEDRIG
Office Systemsoftware · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 72.6% – sehr hohes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 99% aller bekannten CVEs. Mehr als jede zweite vergleichbare Schwachstelle wird innerhalb von 30 Tagen aktiv angegriffen.

SentiGuard-Einschätzung 🔧 Wartungsfenster

WebKitGTK ist eine GTK-basierte WebKit-Implementierung für Linux-Desktop-Anwendungen und betrifft primär Fedora-Systeme. Der Kunde setzt SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS ein, auf denen WebKitGTK zwar prinzipiell vorhanden sein kann (z. B. über GNOME-Anwendungen), jedoch typischerweise keine zentrale Rolle in Unternehmensinfrastrukturen spielt. Alle Schwachstellen erfordern Benutzerinteraktion, was die Ausnutzbarkeit im Serverkontext stark einschränkt. CVE-Daten und EPSS-Scores liegen nicht vor (Advisory sehr neu, viele CVEs aus 2026 noch ohne öffentliche Bewertung); CVE-2024-4367 (PDF.js) ist bekannt und wurde historisch aktiv ausgenutzt, ist hier aber im WebKitGTK-Kontext eingebettet.

Empfehlung: Prüfen, ob WebKitGTK auf den Linux-Systemen (SLES 15, Ubuntu 22.04 LTS) installiert und aktiv genutzt wird. Falls ja, verfügbare Pakete im nächsten regulären Patch-Zyklus aktualisieren. Auf Windows-Systemen ist keine Maßnahme erforderlich. Serverseitige Linux-Systeme ohne Desktop-Umgebung sind in der Regel nicht betroffen – dies gezielt verifizieren.
CVE-2024-4367 · EPSS 72.6%CVE-2026-39872 · EPSS 0.2%CVE-2026-43663 · EPSS 0.2%CVE-2026-43676 · EPSS 0.3%CVE-2026-43699 · EPSS 0.2%CVE-2026-43701 · EPSS 0.2%CVE-2026-43705 · EPSS 0.3%CVE-2026-43707 · EPSS 0.3%+12 weitere
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3338 2026-07-13 Sicherheit
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SSSD: Zwei Schwachstellen ermöglichen u. a. die Eskalation von Privilegien (Linux, Sicherheit)
CVSS n/vEPSS 0.5%Konfidenz: NIEDRIG
Sicherheit · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.5% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 39% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 👁 Beobachten

Die Schwachstellen CVE-2026-14474 und CVE-2026-14476 betreffen SSSD (System Security Services Daemon) unter Linux, konkret openSUSE Leap 16.0. Der Kunde setzt SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS ein, nicht openSUSE Leap 16.0. Zu den CVEs liegen keine CVSS-Vektoren, EPSS-Scores oder KEV-Einträge vor, da das Advisory sehr neu ist und die CVEs noch nicht in öffentlichen Datenbanken indexiert sind. Selbst wenn SSSD auf den eingesetzten Linux-Systemen aktiv ist, ist das bereitgestellte Patch-Paket ausschließlich für openSUSE Leap 16.0 verfügbar – eine direkte Betroffenheit der Kundensysteme ist derzeit nicht belegt.

Empfehlung: Keine unmittelbare Maßnahme erforderlich. Der Kunde sollte die Entwicklung beobachten: Sobald Patches für SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS verfügbar sind oder CVSS/EPSS-Daten vorliegen, ist eine erneute Bewertung durchzuführen. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob SSSD auf den Linux-Systemen überhaupt aktiv genutzt wird – falls nicht, reduziert sich das Risiko weiter. SUSE- und Ubuntu-Security-Advisories zu SSSD sollten aktiv beobachtet werden.
CVE-2026-14474 · EPSS 0.3%CVE-2026-14476 · EPSS 0.5%
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3331 2026-07-13 Sicherheit
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Perl DBI module: Zwei Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes (Linux, Server)
CVSS n/vEPSS 0.5%Konfidenz: MITTEL
Server · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.5% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 39% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung 👁 Beobachten

Das Advisory betrifft das Perl DBI-Modul unter Linux, konkret openSUSE Leap 16.0. Der Kunde setzt SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS ein, nicht openSUSE Leap 16.0. Zwar sind beide CVEs (RCE und DoS) grundsätzlich ernst zu nehmen – Ausnutzung erfordert jedoch übliche Privilegien (authentifizierter Zugriff) und teilweise Benutzerinteraktion, was die reale Angriffsfläche weiter reduziert. Da keine CVE-Daten mit CVSS-Vektor oder EPSS-Score vorliegen und das Patch-Advisory ausschließlich auf openSUSE Leap 16.0 abzielt, besteht für die eingesetzten Systeme des Kunden derzeit kein direkter Handlungsbedarf.

Empfehlung: Kein unmittelbarer Handlungsbedarf für die Systeme der Beispiel GmbH. Für SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS sollte geprüft werden, ob das Perl DBI-Modul installiert und exponiert ist, und ob die jeweiligen Distributoren (SUSE, Canonical) eigene Sicherheitsupdates für diese CVEs veröffentlichen. Distributionsspezifische Security-Feeds (SUSE Security Advisories, Ubuntu Security Notices) beobachten und bei Verfügbarkeit eines Patches im regulären Patch-Zyklus einspielen.
CVE-2026-14380 · EPSS 0.5%CVE-2026-14740 · EPSS 0.4%
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3337 2026-07-13 Sicherheit
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GitHub CLI (gh): Zwei Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes (Linux, Entwicklung)
CVSS n/vEPSS 0.9%Konfidenz: MITTEL
Entwicklung · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.9% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 54% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Das Advisory betrifft GitHub CLI (gh) unter Linux, speziell openSUSE Leap 16.0. Der Kundenkontext umfasst SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS, jedoch keine openSUSE-Systeme. GitHub CLI ist zudem ein Entwicklerwerkzeug, das typischerweise nicht auf Produktionsservern installiert ist und im vorliegenden Technologieprofil nicht aufgeführt wird. CVE-2024-52308 ermöglicht zwar Remote Code Execution ohne Privilegien (mit Benutzerinteraktion), CVE-2025-27144 betrifft eine DoS-Schwachstelle in Go JOSE. Ohne Einsatz von GitHub CLI in der Kundenumgebung besteht keine direkte Angriffsfläche.

Empfehlung: Keine unmittelbare Maßnahme erforderlich. Prüfen Sie intern, ob GitHub CLI (gh) auf Linux-Systemen (SLES 15, Ubuntu 22.04) durch Entwickler oder CI/CD-Pipelines installiert wurde – dies ist im Technologieprofil nicht dokumentiert. Falls gh eingesetzt wird, sollte auf die aktuelle Version aktualisiert werden. Für Ubuntu 22.04 und SLES 15 sind separate Sicherheitsupdates der jeweiligen Distributoren abzuwarten bzw. zu prüfen.
CVE-2024-52308 · EPSS 0.9%CVE-2025-27144 · EPSS 0.4%
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3305 2026-07-13
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AsyncSSH: Zwei Schwachstellen ermöglichen einen Path-Traversal-Angriff (Linux, Netzwerk)
CVSS n/vEPSS 0.3%Konfidenz: MITTEL
Netzwerk · Linux
EPSS-Einordnung

EPSS 0.3% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 24% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Basierend auf dem Kundenprofil betrifft dieses Advisory keine im Einsatz befindlichen Systeme oder Technologien.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf.
CVE-2026-54590 · EPSS 0.3%CVE-2026-54591 · EPSS 0.3%
NICHT RELEVANT DFN-CERT 2026-3299 2026-07-13 IBM · Sicherheit
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IBM Db2: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes (IBM, Linux, Microsoft, UNIX, Server)
CVSS n/vEPSS 0.7%Konfidenz: HOCH
Server · IBM Linux Microsoft UNIX
EPSS-Einordnung

EPSS 0.7% – sehr geringes Ausnutzungsrisiko. Übertrifft 49% aller bekannten CVEs. Kaum aktive Exploitation in der Wildnis beobachtet.

SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Die Schwachstellen betreffen IBM Db2 in den Versionszweigen 11.5 und 12.1. Im dokumentierten Technologiestack der Beispiel GmbH ist IBM Db2 nicht vorhanden – als Datenbankprodukt wird ausschließlich PostgreSQL eingesetzt. Obwohl einzelne Schwachstellen (insbesondere CVE-2026-10535 zur Remote-Code-Execution) grundsätzlich als ernst einzustufen wären, entfällt jede Relevanz mangels betroffener Software im Kundensystem. CVE-Details und EPSS-Scores liegen noch nicht vor, da das Advisory sehr neu ist, was die Einschätzung jedoch nicht verändert.

Empfehlung: Keine Maßnahmen erforderlich. IBM Db2 ist nicht im Einsatz. Sollte IBM Db2 zukünftig eingeführt werden, ist dieses Advisory nachträglich zu berücksichtigen und ein Patch auf die bereitgestellten Special Builds (11.5.9 SB#87098 bzw. 12.1.4 SB#87349) einzuplanen.
CVE-2026-10535CVE-2026-10695CVE-2026-22007 · EPSS 0.1%CVE-2026-22013 · EPSS 0.3%CVE-2026-22016 · EPSS 0.7%CVE-2026-22018 · EPSS 0.3%CVE-2026-22021 · EPSS 0.3%CVE-2026-34268 · EPSS 0.1%+4 weitere
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-2107 2026-07-14 Mattermost Server
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Mattermost Server: Mehrere Schwachstellen
CVSS n/vKonfidenz: NIEDRIG
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Mattermost Server ist laut den vorliegenden Informationen nicht im Technologieportfolio der Beispiel GmbH im Einsatz. Der Kunde nutzt Microsoft Teams als Kollaborationsplattform, nicht Mattermost. Eine Bewertung der Schwachstellen selbst ist zudem nicht möglich, da weder CVE-Details noch CVSS-Vektoren, EPSS-Scores noch Advisory-Volltext verfügbar sind.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf, sofern Mattermost Server tatsächlich nicht im Einsatz ist. Zur Sicherheit sollte intern geprüft werden, ob Mattermost in Schatten-IT-Umgebungen, Entwicklungsumgebungen oder bei Tochtergesellschaften betrieben wird. Falls ja, Advisory nach Verfügbarkeit vollständiger CVE-Daten erneut bewerten und Patches des Herstellers einspielen.
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-2297 2026-07-13 Google Cloud Platform (BigQuery, Dataform, Colab Enterprise)
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Google Cloud Platform (BigQuery, Dataform, Colab Enterprise): Schwachstelle ermöglicht Privilegieneskalation
CVSS n/vKonfidenz: MITTEL
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Basierend auf dem Kundenprofil betrifft dieses Advisory keine im Einsatz befindlichen Systeme oder Technologien.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf.
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-2296 2026-07-13 Netwrix Password Secure
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Netwrix Password Secure: Mehrere Schwachstellen
CVSS n/vKonfidenz: MITTEL
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Basierend auf dem Kundenprofil betrifft dieses Advisory keine im Einsatz befindlichen Systeme oder Technologien.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf.
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-2203 2026-07-13 Apache Camel
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Apache Camel: Mehrere Schwachstellen
CVSS n/vKonfidenz: NIEDRIG
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Apache Camel ist ein Open-Source-Integrationsframework, das in der eingesetzten Technologiebasis der Beispiel GmbH nicht aufgeführt ist. Es liegen keine CVE-Details, kein CVSS-Vektor, kein EPSS-Score und kein KEV-Eintrag vor, sodass eine inhaltliche Risikobewertung der Schwachstellen selbst nicht möglich ist. Da Apache Camel im Kundenkontext nicht als eingesetzte Technologie gelistet ist, besteht keine direkte Angriffsfläche. Eine Relevanz wäre nur gegeben, wenn Apache Camel indirekt über Middleware oder Integrationskomponenten im Einsatz ist.

Empfehlung: Prüfen Sie intern, ob Apache Camel möglicherweise als Bestandteil von Drittanwendungen, ESB-Lösungen oder Integrationsplattformen im Einsatz ist, die nicht explizit in der Technologieliste erfasst sind. Falls Apache Camel nicht eingesetzt wird, ist keine Maßnahme erforderlich. Sobald CVE-Details verfügbar sind, sollte das Advisory erneut bewertet werden.
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-1932 2026-07-13 Mattermost
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Mattermost: Mehrere Schwachstellen ermöglichen nicht spezifizierten Angriff
CVSS n/vKonfidenz: MITTEL
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Basierend auf dem Kundenprofil betrifft dieses Advisory keine im Einsatz befindlichen Systeme oder Technologien.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf.
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-2295 2026-07-13 QEMU
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QEMU: Schwachstelle ermöglicht Privilegieneskalation
CVSS n/vKonfidenz: MITTEL
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Basierend auf dem Kundenprofil betrifft dieses Advisory keine im Einsatz befindlichen Systeme oder Technologien.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf.
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-2294 2026-07-13 MISP
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MISP: Schwachstelle ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen
CVSS n/vKonfidenz: MITTEL
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Basierend auf dem Kundenprofil betrifft dieses Advisory keine im Einsatz befindlichen Systeme oder Technologien.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf.
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-2293 2026-07-13 Red Hat Enterprise Linux (openexr)
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Red Hat Enterprise Linux (openexr): Mehrere Schwachstellen
CVSS n/vKonfidenz: MITTEL
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Basierend auf dem Kundenprofil betrifft dieses Advisory keine im Einsatz befindlichen Systeme oder Technologien.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf.
MITTEL CERT-Bund WID-SEC-2026-2292 2026-07-13 Apache log4j und Log4cxx
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Apache log4j und Log4cxx: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Manipulation von Dateien
CVSS n/vKonfidenz: NIEDRIG
SentiGuard-Einschätzung 👁 Beobachten

Das Advisory betrifft Apache log4j und Log4cxx mit Schwachstellen zur Dateimanipulation. Da keine CVE-Details, kein CVSS-Vektor, kein EPSS-Score und kein KEV-Eintrag vorliegen, ist eine präzise Risikobewertung nicht möglich. Der Name 'log4j' weckt Assoziationen zu Log4Shell (CVE-2021-44228), jedoch handelt es sich hier um einen anderen Schwachstellentyp (Dateimanipulation, nicht RCE). Im Kundenkontext sind Apache HTTP Server und Linux-Systeme (SLES 15, Ubuntu 22.04) potenziell betroffen, sofern log4j oder Log4cxx als Abhängigkeit eingesetzt wird – was bei reinen Webserver-Deployments ohne Java-Anwendungen unwahrscheinlich ist.

Empfehlung: Prüfen Sie zunächst, ob log4j (Java) oder Log4cxx (C++) im Unternehmen tatsächlich eingesetzt wird – insbesondere als Bibliothek in eigenen oder Drittanbieter-Anwendungen auf den Linux-Systemen. Da keine CVE-Details vorliegen, beobachten Sie das Advisory auf Aktualisierungen mit konkreten CVE-Nummern und CVSS-Bewertungen. Sobald Patches verfügbar sind, priorisieren Sie die Aktualisierung betroffener Systeme. Führen Sie eine Inventarisierung von Java- und C++-Anwendungen durch, die Logging-Frameworks nutzen.
MITTEL CERT-Bund WID-SEC-2026-2291 2026-07-13 Microsoft Edge
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Microsoft Edge: Mehrere Schwachstellen
CVSS n/vKonfidenz: NIEDRIG
SentiGuard-Einschätzung 📅 30 Tage

Das Advisory betrifft Microsoft Edge, der im Unternehmenskontext auf Windows 10 und Windows 11 Systemen des Kunden eingesetzt werden dürfte. Da weder CVE-Details noch CVSS-Vektoren, EPSS-Scores noch KEV-Einträge vorliegen, ist eine präzise Risikobewertung nicht möglich. Historisch enthält Edge-Advisories mit 'mehrere Schwachstellen' regelmäßig Chromium-basierte Schwachstellen, darunter gelegentlich kritische RCE- oder Sandbox-Escape-Lücken. Die Bewertung 'MITTEL' als Vorsichtsmaßnahme spiegelt die Datenlage wider – eine Neubewertung ist nach Verfügbarkeit der CVE-Details erforderlich.

Empfehlung: Advisory auf Verfügbarkeit vollständiger CVE-Details und CVSS-Scores überwachen. Sobald Details vorliegen, Neubewertung durchführen. In der Zwischenzeit Microsoft Edge auf allen Windows 10/11 Endgeräten auf die aktuelle Version aktualisieren (automatische Updates prüfen und sicherstellen). Patch-Status über Endpoint-Management (z.B. WSUS/Intune) verifizieren.
NIEDRIG CERT-Bund WID-SEC-2026-2110 2026-07-13 nghttp2
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nghttp2: Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Daten
CVSS n/vKonfidenz: NIEDRIG
SentiGuard-Einschätzung 👁 Beobachten

Für dieses Advisory liegen weder CVE-Details noch CVSS-Vektoren, EPSS-Scores noch KEV-Einträge vor, was eine fundierte Risikobewertung erheblich einschränkt. nghttp2 ist eine HTTP/2-Implementierungsbibliothek, die in verschiedenen Softwareprodukten eingesetzt wird – im vorliegenden Kundenprofil sind Apache HTTP Server und nginx potenzielle Angriffsvektoren, sofern diese mit nghttp2 kompiliert wurden. Die beschriebene Schwachstellenkategorie 'Manipulation von Daten' deutet auf eine Integritätsgefährdung hin, typischerweise ohne direkte Code-Ausführung, was das Risiko tendenziell begrenzt. Ohne konkrete technische Details ist eine präzise Einschätzung nicht möglich; die Bewertung basiert daher auf dem bekannten Schwachstellenmuster bei nghttp2 (z.B. HPACK-Flooding, Header-Manipulation).

Empfehlung: Prüfen Sie, ob Apache HTTP Server oder nginx in Ihrer Umgebung mit nghttp2-Unterstützung betrieben werden (z.B. via 'apachectl -M | grep http2' bzw. 'nginx -V'). Beobachten Sie das Advisory auf Aktualisierungen mit CVE-Zuordnung und CVSS-Bewertung. Sobald Patches verfügbar sind, planen Sie diese im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Aktivieren Sie in der Zwischenzeit keine zusätzlichen HTTP/2-Endpunkte ohne Notwendigkeit.
NICHT RELEVANT CERT-Bund WID-SEC-2026-2290 2026-07-13 Checkmk
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Checkmk: Mehrere Schwachstellen
CVSS n/vKonfidenz: MITTEL
SentiGuard-Einschätzung — Nicht relevant

Basierend auf dem Kundenprofil betrifft dieses Advisory keine im Einsatz befindlichen Systeme oder Technologien.

Empfehlung: Kein Handlungsbedarf.
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CVSS
Schweregrad einer Schwachstelle (0–10). Bewertet Angriffsvektor, Komplexität, benötigte Rechte und Auswirkung. Misst Schwere – nicht die Wahrscheinlichkeit aktiver Ausnutzung.
EPSS
Wahrscheinlichkeit (0–100%) der Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, basierend auf Threat Intelligence und Dark Web-Aktivität. Quelle: FIRST.org. Ergänzt CVSS um die reale Exploitabilität.
CISA KEV
US-Behörde CISA: Liste aktiv in der Wildnis ausgenutzter Schwachstellen. KEV-Eintrag = bestätigte Exploitation. Immer zeitnahes Handeln erforderlich.
CVE
Eindeutige, weltweit gültige Bezeichnung einer Sicherheitslücke (CVE-JJJJ-NNNN). Vergeben von MITRE, gepflegt in der NVD (NIST).
Konfidenz
HOCH: vollständige Datenbasis. MITTEL: teilweise verfügbar. NIEDRIG: wenig Daten (z.B. sehr neue CVEs) – manuelle Prüfung empfohlen.
Risikostufen
KRITISCH: sofort handeln. HOCH: zeitnah patchen. MITTEL: reguläres Patch-Management. NIEDRIG: beobachten. NICHT RELEVANT: betrifft keine eingesetzten Technologien.
Zeitrahmen
⚡ Sofort: 24–48h. 📅 7 Tage: Notfall-Patch. 📅 30 Tage: nächster Patch-Zyklus. 🔧 Wartungsfenster: planbar. 👁 Beobachten: keine Aktion, Monitoring.
Watchlist
CVEs aus KRITISCH-, HOCH- und MITTEL-Advisories werden automatisch aufgenommen und nach Tag 7, 30 und 90 re-evaluiert. Eskalation bei EPSS-Anstieg >5%, Überschreitung der 10%-Schwelle oder NEU in CISA KEV.