2FA-Umgehung über RestAPI in Checkmk behoben (CVE-2024-8606)

Am 9. September 2024 wurde in Checkmk ein Sicherheitsproblem behoben, das es ermöglichte, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) über die RestAPI zu umgehen. Die betroffenen Versionen 2.3.0 und 2.2.0 überprüften nicht korrekt, ob ein Benutzer, der sich mit mehreren Faktoren authentifizieren sollte, tatsächlich vollständig authentifiziert war. Dieser Fehler wurde während einer internen Überprüfung entdeckt.

Die Schwachstelle wurde mit einem CVSS-Score von 9.2 als kritisch eingestuft (CVE-2024-8606). Es wird dringend empfohlen, die betroffenen Installationen auf die neuesten kompatiblen Versionen zu aktualisieren, da keine manuelle Interaktion für das Update erforderlich ist.

Related Posts

Ivanti schließt Admin-Bypass-Sicherheitslücke bei Cloud Services Appliance

Ivanti hat ein Sicherheitsupdate für die Cloud Services Appliance (CSA) veröffentlicht, das eine Admin-Bypass-Schwachstelle (CVE-2024-8963) adressiert. Diese betrifft CSA Version 4.6 und alle älteren Versionen vor Patch 519. Die Lücke ermöglicht es Angreifern, in Kombination mit einer weiteren Schwachstelle (CVE-2024-8190) die Kontrolle über ein betroffenes System zu übernehmen.

Read More

Kritische Sicherheitslücke in FreeBSD bhyve Hypervisor

Das FreeBSD-Projekt hat am 19. September 2024 eine Sicherheitslücke in bhyve, einem Hypervisor zur Ausführung virtueller Maschinen, bekannt gegeben. Die Schwachstelle CVE-2024-41721 betrifft alle unterstützten Versionen von FreeBSD und wurde durch unzureichende Grenzprüfungen im USB-Controller (XHCI) des Hypervisors verursacht. Angreifer können durch diese Schwachstelle aus einem Gastsystem heraus Out-of-Bounds-Lesezugriffe ausführen, die zu einem Heap-Überlauf, potenziell zu beliebigen Schreibzugriffen und Remote-Code-Ausführung führen können.

Read More

Strafverfolger hebeln Tor-Anonymisierung aus

Deutsche Strafverfolgungsbehörden haben offenbar begonnen, das Tor-Netzwerk zu unterwandern, um Nutzer zu deanonymisieren. Recherchen von Panorama und STRG_F (funk/NDR) zeigen, dass Ermittler Tor-Knotenpunkte überwachen und sogenannte „Timing-Analysen“ durchführen, um Verbindungen zu Nutzern zurückzuverfolgen. Diese Methode führte im Fall der Darknet-Plattform „Boystown“ zum Ermittlungserfolg gegen führende Administratoren. Es handelt sich um die weltweit ersten belegten Fälle, in denen diese Technik erfolgreich eingesetzt wurde.

Read More