Active Directory Domain Services Schwachstelle CVE-2025-21293 zur Privilegienerweiterung

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Im September 2024 entdeckte der Sicherheitsforscher BirkeP eine SicherheitslĂĽcke in Active Directory Domain Services (AD DS), die zur Privilegienerweiterung genutzt werden kann. Die Schwachstelle CVE-2025-21293 wurde durch die Untersuchung der integrierten “Network Configuration Operators”-Gruppe identifiziert, die erweiterte Rechte auf bestimmte Registry-SchlĂĽssel besitzt. Dies ermöglichte es Angreifern, durch das Manipulieren von Performance Counter-Daten Schadcode mit SYSTEM-Rechten auszufĂĽhren.

Die “Network Configuration Operators”-Gruppe verfĂĽgt standardmäßig ĂĽber das Recht “CreateSubKey” auf zwei sicherheitsrelevante Registry-SchlĂĽssel: DnsCache und NetBT.

Ein Angreifer kann diese Rechte ausnutzen, um eigene Subkeys zu erstellen, die von Windows fĂĽr die Verwaltung von Performance Counter-Daten verwendet werden. Indem spezifische Werte fĂĽr die Registry-SchlĂĽssel Library, Open, Collect und Close gesetzt werden, kann eine manipulierte DLL beim Abruf von Performance Counter-Daten durch PerfMon.exe oder WMI ausgefĂĽhrt werden.

Proof-of-Concept (PoC)

Der Angreifer registriert eine manipulierte DLL unter dem DnsCache-Registry-Key. Sobald ein Performance Counter abgefragt wird, fĂĽhrt das System den in der DLL hinterlegten Code im Kontext von NT AUTHORITY\SYSTEM aus. Dadurch wird eine lokale Privilegienerweiterung (LPE) erreicht.

Microsoft hat die Schwachstelle mit dem Sicherheitsupdate vom 14. Januar 2025 behoben. Die Rechte der “Network Configuration Operators”-Gruppe wurden angepasst, sodass die erforderliche Kombination aus CreateSubKey und Set Value nicht mehr vorhanden ist, wodurch die ursprĂĽngliche Angriffsmöglichkeit entfällt.

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