Apache HTTP Server: SSI-Schwachstelle CVE-2025-58098 ermöglicht Command-Ausführung

Der Apache HTTP Server war bis einschließlich Version 2.4.65 von einer gefährlichen Schwachstelle betroffen, die Server Side Includes (SSI) in Verbindung mit mod_cgid betrifft. Laut neu veröffentlichtem CVE-Eintrag (CVE-2025-58098) wird die shell-escapte Query-String an #exec cmd="..."-Direktiven weitergereicht – und öffnet so die Tür für das Ausführen beliebiger Befehle.

Betroffen sind nur Installationen mit SSI aktiviert und mod_cgid (nicht jedoch mod_cgi). Laut CISA erhält die Lücke einen CVSS-Score von 8.3 (High) und erlaubt Angreifern mit niedrigen Privilegien potenziell den Zugriff auf vertrauliche Daten sowie die Manipulation oder Ausführung von Systemkommandos.

Die Apache Software Foundation empfiehlt ein umgehendes Update auf Version 2.4.66, in der das Problem behoben wurde. Systemadministratoren sollten prüfen, ob SSI-Funktionen überhaupt benötigt werden – und sie andernfalls deaktivieren.

Related Posts

Proof-of-Concept für 7-Zip-Lücke CVE-2025-11001 veröffentlicht

Für die Sicherheitslücke CVE-2025-11001 in 7-Zip ist ein funktionierender Proof-of-Concept aufgetaucht. Die Schwachstelle steckt in der Verarbeitung von Archiv-Dateien und erlaubt es, über manipulierte Symlinks Dateien außerhalb des vorgesehenen Zielordners zu schreiben. Unter bestimmten Bedingungen kann dies zur Ausführung beliebigen Codes führen.

Read More

Kritische XXE-Schwachstelle in GeoServer entdeckt

In GeoServer wurde eine schwerwiegende Sicherheitslücke (CVE-2025-58360) bekannt, die einen unauthentifizierten XML External Entity (XXE) Angriff über das WMS-GetMap-Feature ermöglicht. Betroffen sind die Versionen ab 2.26.0 bis 2.26.1 sowie alle Versionen unter 2.25.6. Über manipulierte XML-Requests können Angreifer externe Entities einbinden und so beliebige Dateien vom Server auslesen, SSRF-Angriffe durchführen oder durch Ressourcenverbrauch einen DoS auslösen.

Read More

Bundestagspolizei warnt vor verdächtigen USB-Sticks an Abgeordnete

Mehrere Bundestagsabgeordnete haben in dieser Woche ungefragt USB-Sticks samt englischsprachigem Anschreiben per Post erhalten, so berichtet die Welt. Die Bundestagspolizei warnte daraufhin alle Fraktionen eindringlich davor, die Datenträger anzuschließen, und forderte dazu auf, sie in einem gesonderten Umschlag zurückzusenden.

Read More