Apple nutzt seine Nutzer für Stimmungsmache gegen den EU Digital Markets Act

Leseempfehlung: ein Anfang Februar 2025 erschienener Golem-Artikel von Daniel Ziegener beleuchtet kritisch, wie Apple die eigene Marktmacht nutzt, um Stimmung gegen die Regulierung durch die Europäische Union (EU) zu machen. Konkret geht es um die Verzögerung von Apple Intelligence und weiteren Funktionen von iOS 18 für europäische Nutzer, die Apple mit „regulatorischen Unsicherheiten“ im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act (DMA) begründet.

Apple kündigte an, dass Funktionen wie iPhone Mirroring und Apple Intelligence für EU-Nutzer vorerst nicht verfügbar sein werden, ohne konkret zu erklären, warum. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die EU durch übermäßige Regulierung Innovationen verhindert. Tatsächlich sind aber auch für andere Märkte die Releasetermine noch unklar.

Apple nutzt die eigene Nutzerbasis als Druckmittel gegen EU-Regulierungen und inszeniert sich als Opfer übermäßiger Bürokratie. Dabei zeigt sich gerade an diesem Verhalten, warum eine Regulierung notwendig ist: Damit große Konzerne sich nicht über Gesetze hinwegsetzen und den Markt nach eigenen Interessen formen können.

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