NGINX: Denial-of-Service-Schwachstelle erfordert Aufmerksamkeit
Das CERT-Bund hat eine Denial-of-Service-Schwachstelle in NGINX bekannt gemacht. Der beliebte Webserver ist in vielen Unternehmen im Einsatz und kann durch diese Lücke zum Absturz gebracht werden.
Risikobewertung
Wir bewerten das Risiko als MITTEL. NGINX läuft typischerweise netzwerkseitig exponiert und ein Ausfall hätte direkte Auswirkungen auf Ihre Dienstverfügbarkeit. Allerdings liegen derzeit noch keine detaillierten CVE-Informationen vor, weshalb eine präzise Risikobewertung nicht möglich ist. Sobald der Hersteller weitere Details veröffentlicht, werden wir die Einstufung überprüfen.
Was ist zu tun?
Handeln Sie innerhalb der nächsten 30 Tage:
- Prüfen Sie, ob ein Patch oder eine neue NGINX-Version verfügbar ist, und spielen Sie diesen im nächsten Wartungsfenster ein.
- Überwachen Sie die offizielle NGINX-Sicherheitsseite (nginx.org/security_advisories) auf aktualisierte Informationen.
- Stellen Sie sicher, dass Ihre NGINX-Instanzen nicht unnötig exponiert sind.
- Aktivieren Sie Rate-Limiting und Verbindungslimits als zusätzliche Schutzmaßnahmen.
Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2022-0463 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 16.07.2026