OpenSSL: Denial-of-Service-Schwachstelle erfordert Update
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) warnt vor einer Schwachstelle in OpenSSL, die zu Denial-of-Service-Angriffen führen kann. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, betroffene Dienste zum Absturz zu bringen oder lahm zu legen.
Risikobewertung
Die Schwachstelle wird mit mittlerem Risiko bewertet. OpenSSL wird häufig direkt oder indirekt über Webserver wie Apache und nginx eingesetzt. Da Denial-of-Service-Angriffe typischerweise keine Authentifizierung erfordern und über das Netzwerk ausführbar sind, können exponierte Systeme schnell betroffen sein. Besonders kritisch ist dies für Unternehmen, deren Online-Dienste verfügbar sein müssen.
Was ist zu tun?
Identifizieren Sie zunächst, welche OpenSSL-Versionen in Ihrer Infrastruktur laufen – sowohl direkt installiert als auch indirekt über Webserver und andere Anwendungen. Sobald der Hersteller einen Patch bereitstellt, sollten Sie diesen innerhalb von 30 Tagen einspielen. Bis dahin empfehlen wir, die Verfügbarkeit Ihrer Dienste verstärkt zu überwachen und auf ungewöhnliche Verbindungsabbrüche zu achten.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2024-0093 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 16.07.2026