Apache HTTP Server: Mehrere Schwachstellen erfordern schnelles Handeln
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein neues Sicherheitsadvisory für den Apache HTTP Server veröffentlicht. Betroffen sind mehrere Schwachstellen in dem weit verbreiteten Webserver.
Risikobewertung
Das Advisory wird mit mittlerer Risikostufe eingestuft. Allerdings ist eine präzise Bewertung derzeit schwierig, da detaillierte CVE-Informationen noch nicht vollständig vorliegen. Historisch zeigt sich: Apache-Advisories mit mehreren Schwachstellen enthalten häufig kritische Fehler wie Remote Code Execution oder Denial-of-Service-Angriffe. Unternehmen, die Apache HTTP Server einsetzen – besonders im Internet-Betrieb – sollten daher zeitnah handeln.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, ob Apache HTTP Server in Ihrer Infrastruktur läuft. Besuchen Sie die offizielle Apache-Projektseite (httpd.apache.org) und das DFN-CERT-Portal, um aktuelle CVE-Details und verfügbare Patches zu erhalten. Spielen Sie verfügbare Sicherheitsupdates innerhalb von 7 Tagen ein – priorisieren Sie dabei alle internet-erreichbaren Server.
Sobald CVE-Informationen verfügbar sind, führen Sie eine Neubewertung durch. Kontaktieren Sie Ihren Systemadministrator oder IT-Dienstleister, falls Sie unsicher sind.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2024-1504 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 20.07.2026