Chrome und Edge: Kritische Schwachstellen erfordern sofortige Updates
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) warnt vor mehreren Schwachstellen in Google Chrome und Microsoft Edge. Diese ermöglichen Angreifern, nicht näher spezifizierte Angriffe durchzuführen.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden als HOCH eingestuft. Chrome und Edge sind in Unternehmensumgebungen flächendeckend verbreitet und stellen eine primäre Angriffsfläche dar. Browser-Schwachstellen werden typischerweise sehr schnell aktiv ausgenutzt – oft über manipulierte Webseiten, ohne dass Benutzer etwas unternehmen müssen. Bei Advisories mit mehreren Schwachstellen ist erfahrungsgemäß mindestens eine hochkritische Lücke zu erwarten.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie Chrome und Edge auf allen Windows 10- und Windows 11-Systemen sofort auf die neueste Version. Überprüfen Sie, dass automatische Browser-Updates aktiviert sind. Nutzen Sie Gruppenrichtlinien oder Endpoint-Management-Systeme wie Intune oder SCCM, um die automatischen Updates unternehmenssweit sicherzustellen.
Handeln Sie innerhalb der nächsten 7 Tage. Sobald detaillierte CVE-Informationen verfügbar sind, überprüfen Sie diese Advisory erneut.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2024-2032 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 28.08.2026