OpenSSL-Schwachstelle: Sicherheitsvorkehrungen können umgangen werden
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein neues Sicherheitsadvisory zu OpenSSL veröffentlicht. Die Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.
OpenSSL ist eine weit verbreitete Verschlüsselungsbibliothek, die in vielen Systemen zum Einsatz kommt – von Webservern wie Apache und nginx bis hin zu Datenbanken und Betriebssystemen. Eine Kompromittierung könnte daher erhebliche Auswirkungen haben.
Risikobewertung
Das Advisory wird derzeit mit mittlerem Risiko eingestuft. Allerdings sind noch nicht alle technischen Details verfügbar. Eine genaue Bewertung ist daher erst möglich, wenn das BSI und OpenSSL weitere Informationen veröffentlichen. Unternehmen sollten das Advisory aktiv beobachten und ihre Systeme im Blick behalten.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, welche OpenSSL-Version bei Ihnen im Einsatz ist (Befehl: openssl version -a). Beobachten Sie die offizielle OpenSSL-Website und das DFN-CERT-Advisory auf Updates. Sobald Patches verfügbar sind, sollten Sie diese zeitnah einspielen. Kontrollieren Sie auch Ihre Webserver und Datenbanken auf verfügbare Sicherheitsupdates.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2025-0316 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 05.09.2026