Chrome und Edge: Kritische Schwachstellen erfordern sofortige Updates
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) warnt vor mehreren Schwachstellen in Google Chrome und Microsoft Edge. Diese ermöglichen es Angreifern, beliebigen Code auf betroffenen Systemen auszuführen.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden als hochkritisch eingestuft. Browser-basierte Codeausführungslücken gehören zu den gefährlichsten Sicherheitsproblemen, da Nutzer bereits durch den Besuch einer präparierten Webseite kompromittiert werden können – ohne weitere Authentifizierung oder Benutzerinteraktion. Besonders kritisch: Microsoft Edge ist auf Windows 10 und Windows 11 vorinstalliert, Chrome ist in vielen Unternehmen weit verbreitet. Historisch werden solche Lücken schnell aktiv ausgenutzt.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie Google Chrome und Microsoft Edge auf allen Windows-Endpunkten sofort auf die neueste verfügbare Version. Nutzen Sie Ihre Softwareverteilung oder Gruppenrichtlinien, um den Patch-Status zu überprüfen. Der Updateprozess sollte innerhalb von 7 Tagen abgeschlossen sein.
Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter zusätzlich für verdächtige Links und unbekannte Webseiten. Sobald detaillierte CVE-Informationen verfügbar sind, werden wir Sie erneut informieren.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2025-1296 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 03.09.2026