NGINX: Informationsoffenlegung durch neue Schwachstelle
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) hat ein neues Sicherheitsadvisory zu NGINX veröffentlicht. Die Schwachstelle ermöglicht die unbefugte Offenlegung von Informationen und betrifft damit potenziell viele Unternehmen, die NGINX als Webserver einsetzen.
Risikobewertung
Die Schwachstelle wird mit mittlerem Risiko bewertet. Informationsoffenlegungen in Webservern sind typischerweise ohne Authentifizierung aus dem Netzwerk ausnutzbar. Das tatsächliche Risiko hängt jedoch stark davon ab, welche Daten offengelegt werden und wie exponiert Ihre NGINX-Instanzen sind. Vollständige technische Details und CVE-Nummern stehen derzeit noch aus.
Was ist zu tun?
Überprüfen Sie zunächst, welche NGINX-Versionen in Ihrer Infrastruktur laufen. Kontrollieren Sie, ob Ihre Instanzen aktuell gepatcht sind und ob NGINX-Server unnötig direkt aus dem Internet erreichbar sind. Beobachten Sie das Advisory aktiv auf weitere Informationen. Sobald offizielle Patches verfügbar sind, sollten diese zeitnah eingespielt werden. Bei Fragen zur Betroffenheit Ihrer Systeme kontaktieren Sie Ihr IT-Sicherheitsteam.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2025-1817 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 18.08.2026