NGINX: Schwachstelle bei Dateimanipulation entdeckt

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) hat eine Schwachstelle in NGINX OSS und NGINX Plus bekannt gemacht, die eine Manipulation von Dateien ermöglicht. Die Sicherheitslücke wurde unter der Advisory-ID CERTBUND WID-SEC-2026-0309 registriert.

Risikobewertung

Die Schwachstelle wird mit mittlerem Risiko eingestuft. Bislang wurde keine CVE-Nummer (Common Vulnerabilities and Exposures) zugewiesen. Ohne detaillierte technische Informationen lässt sich die praktische Ausnutzbarkeit derzeit nicht vollständig bewerten. Typischerweise erfordern Dateimanipulationsschwachstellen spezifische Voraussetzungen wie Authentifizierung oder besondere Konfigurationen.

Was ist zu tun?

Unternehmen, die NGINX produktiv einsetzen, sollten das Advisory aktiv beobachten. Überprüfen Sie, ob Ihre NGINX-Instanzen unnötig öffentlich erreichbar sind – insbesondere Admin-Interfaces sollten geschützt sein. Stellen Sie sicher, dass Zugriffe auf Konfigurationsdateien und NGINX-Prozesse angemessen beschränkt sind.

Sobald der Hersteller F5 eine CVE-Nummer und einen Patch bereitstellt, sollten Sie diesen zeitnah einspielen. Verfolgen Sie die offiziellen NGINX-Sicherheitshinweise unter nginx.org/en/security_advisories.html.


Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-0309 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 10.07.2026

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