Microsoft Azure: Mehrere Schwachstellen entdeckt
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen in Microsoft Azure veröffentlicht. Details zu den betroffenen Funktionen sind derzeit noch begrenzt verfügbar.
Risikobewertung
Das Risiko wird als mittelhoch eingestuft. Besonders relevant ist das Advisory für Unternehmen, die Azure-Dienste nutzen oder diese mit Microsoft 365-Produkten wie Exchange, Teams oder Office integriert haben. Ohne vollständige CVE-Informationen lässt sich die genaue Ausnutzbarkeit derzeit nicht bewerten.
Was ist zu tun?
Unternehmen sollten zunächst prüfen, ob sie Microsoft Azure im Einsatz haben – insbesondere Azure AD (Entra ID) und Azure-verbundene Services. Beobachten Sie die Microsoft Security Update Seite auf detaillierte CVE-Informationen. Sobald diese verfügbar sind, wird eine erneute Risikobewertung notwendig.
Bis dahin sind keine sofortigen Patch-Maßnahmen erforderlich. Erhöhen Sie jedoch Ihr Monitoring für Azure-Umgebungen und Microsoft-Sicherheitsmitteilungen. Kontaktieren Sie Ihren Microsoft-Support, falls Sie Fragen zur Betroffenheit Ihrer Systeme haben.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-2321 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 16.07.2026