NGINX Plus: Mehrere Schwachstellen erfordern Aufmerksamkeit

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein neues Sicherheitsadvisory zu NGINX Plus veröffentlicht. Betroffen sind mehrere Schwachstellen in dem weit verbreiteten Webserver.

Hintergrund

NGINX ist eines der meistgenutzten Webserver-Systeme weltweit. Viele Unternehmen setzen sowohl die kostenlose Open-Source-Variante als auch die kommerzielle NGINX Plus ein. Das aktuelle Advisory deutet auf ein breiteres Spektrum von Sicherheitslücken hin.

Risikobewertung

Das BSI stuft die Gefährdung derzeit als mittelhoch ein. Allerdings liegen noch keine detaillierten Informationen zu den einzelnen Schwachstellen vor. Dies erschwert eine präzise Risikoeinschätzung. Sobald CVE-Nummern und technische Details verfügbar sind, kann eine genauere Bewertung erfolgen.

Was ist zu tun?

Unternehmen sollten zunächst prüfen, ob NGINX Plus oder Open-Source-NGINX in ihrer Infrastruktur eingesetzt wird. Notieren Sie die verwendete Versionsnummer. Beobachten Sie die offiziellen Quellen des Herstellers F5/NGINX sowie das DFN-CERT-Portal auf Updates und Patches. Bereiten Sie Aktualisierungen in einer Testumgebung vor, um schnell reagieren zu können, wenn vollständige Informationen verfügbar sind.


Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-2383 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 17.07.2026

Related Posts

Windows: Microsoft warnt vor mehreren Schwachstellen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein neues Sicherheitsadvisory zu Microsoft Windows veröffentlicht. Betroffen sind mehrere Windows-Versionen, darunter Windows 10, Windows 11, Windows Server 2019 und Windows Server 2022.

Read More

Linux-Kernel: Kritische Sicherheitslücken erfordern schnelle Updates

Das DFN-CERT warnt vor mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel, die Remote Code Execution ermöglichen können. Betroffen sind unter anderem SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS – Systeme, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind.

Read More

OpenSSL: Denial-of-Service-Schwachstelle erfordert Update

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) warnt vor einer Schwachstelle in OpenSSL, die zu Denial-of-Service-Angriffen führen kann. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, betroffene Dienste zum Absturz zu bringen oder lahm zu legen.

Read More