Microsoft Office: Mehrere Schwachstellen erfordern Aufmerksamkeit
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) hat ein Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen in Microsoft Office veröffentlicht. Betroffen sind Systeme, die das weit verbreitete Office-Paket nutzen.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden mit mittlerem Risiko eingestuft. Allerdings ist eine präzise Bewertung derzeit begrenzt, da detaillierte technische Informationen noch nicht vollständig verfügbar sind. Microsoft Office-Lücken ermöglichen typischerweise Angriffe über manipulierte Dokumente – sowohl lokal als auch über das Netzwerk. Besonders kritisch sind Angriffe, die über E-Mail-Anhänge oder externe Dateien erfolgen.
Was ist zu tun?
Unternehmen sollten folgende Maßnahmen umsetzen:
- Automatische Microsoft-Updates aktivieren und sicherstellen, dass diese regelmäßig eingespielt werden
- Den nächsten Patch-Tuesday-Zyklus zeitnah einspielen
- Makros in Office-Dokumenten aus externen Quellen weiterhin blockieren
- Das Advisory aktiv beobachten und auf vollständige CVE-Details warten
Sobald weitere technische Details verfügbar sind, wird eine erneute Risikobewertung notwendig. Bis dahin empfehlen wir erhöhte Aufmerksamkeit bei der Handhabung von Office-Dokumenten.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-2692 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 08.08.2026