Windows Package Manager: Privilegieneskalation erfordert schnelle Patches
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) warnt vor einer Schwachstelle im Windows Package Manager (winget). Die Lücke ermöglicht es Angreifern, ihre Berechtigungen auf betroffenen Systemen zu erhöhen.
Welche Systeme sind betroffen?
Die Schwachstelle betrifft den Windows Package Manager auf Windows 10, Windows 11 sowie Windows Server 2019 und 2022. Besonders Clients mit aktiver winget-Nutzung sind im Fokus.
Risikobewertung
Das Risiko wird als mittel eingestuft. Für einen Angriff ist lokaler Zugriff auf das System erforderlich – eine Remote-Attacke ist nicht möglich. Bislang liegen keine technischen Details oder CVE-Nummern vor, weshalb eine präzise Bewertung noch aussteht. Microsoft wird voraussichtlich zeitnah ein Update veröffentlichen.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie, ob der Windows Package Manager in Ihrer Umgebung aktiv genutzt wird. Auf Servern ist winget meist nicht notwendig – deaktivieren Sie es dort. Sobald Microsoft ein Sicherheitsupdate bereitstellt, spielen Sie dieses über Windows Update oder WSUS ein. Beobachten Sie das Advisory auf weitere Informationen mit CVE-Details und CVSS-Score. Der Handlungszeitraum beträgt 30 Tage.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-2785 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 13.08.2026