Fortinet FortiClient: Kritische Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) warnt vor einer Schwachstelle in Fortinet FortiClient, die es Angreifern ermöglicht, beliebigen Code auszuführen. Das Advisory WID-SEC-2026-2811 betrifft den weit verbreiteten VPN- und Sicherheitsclient.
Risikobewertung
Die Schwachstelle wird als HOCH eingestuft. FortiClient wird häufig in Unternehmen mit Fortinet FortiGate-Infrastruktur eingesetzt – etwa als VPN-Client oder für Zero-Trust-Netzwerkzugang. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte Angreifern Zugriff auf betroffene Endpunkte verschaffen. Derzeit liegen noch keine detaillierten technischen Informationen vor.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie zunächst, ob FortiClient in Ihrem Unternehmen im Einsatz ist – auf Arbeitsplatzrechnern, mobilen Geräten oder als ZTNA-Agent. Abonnieren Sie das Fortinet PSIRT-Portal unter https://www.fortiguard.com/psirt für aktuelle Informationen und Patches. Sobald ein Sicherheitsupdate verfügbar ist, sollte dieses innerhalb von 7 Tagen eingespielt werden. Bis dahin empfehlen wir verstärkte Überwachung von FortiClient-Instanzen mit Internetzugang.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-2811 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 14.08.2026