Microsoft Edge: XSS-Schwachstelle erfordert zeitnahe Aktualisierung
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) warnt vor einer Cross-Site-Scripting-Schwachstelle (XSS) in Microsoft Edge. Die Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern, über präparierte Webseiten Schadcode in den Browser einzuschleusen.
Risikobewertung
Die Schwachstelle wird als mittleres Risiko eingestuft. Ein Angriff erfordert, dass Nutzer eine manipulierte Website besuchen. Mögliche Folgen sind Session-Hijacking oder der Diebstahl von Anmeldedaten. Eine direkte Systemkompromittierung ist nicht zu erwarten. Da Microsoft Edge in vielen Unternehmen auf Windows 10 und 11 eingesetzt wird, sollte die Schwachstelle ernst genommen werden.
Was ist zu tun?
Aktualisieren Sie Microsoft Edge auf allen betroffenen Endgeräten auf die neueste Version. Der Browser aktualisiert sich normalerweise automatisch – überprüfen Sie, ob die automatische Aktualisierung in Ihrer Umgebung aktiviert ist und nicht durch Gruppenrichtlinien blockiert wird. Der Patch sollte innerhalb von 30 Tagen eingespielt sein. Sobald weitere technische Details verfügbar sind, werden wir Sie informieren.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-3345 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 15.09.2026