Microsoft Office: Privilegieneskalations-Lücken erfordern schnelle Updates
Das Bundesamt für Informationssicherheit (CERT-Bund) warnt vor mehreren Schwachstellen in Microsoft Office Produkten. Diese ermöglichen es Angreifern, ihre Berechtigungen auf betroffenen Systemen zu erhöhen.
Was ist passiert?
Die Lücken betreffen Microsoft Office auf Windows 10 und Windows 11 Systemen. Bislang sind keine öffentlichen Exploits bekannt. Allerdings können Angreifer mit lokalem Zugriff die Schwachstellen ausnutzen, um administrative Rechte zu erlangen.
Risikobewertung
Das Risiko wird als mittel eingestuft. Privilegieneskalations-Lücken erfordern typischerweise einen initialen Zugriff auf das System. Dies reduziert das Risiko gegenüber direkten Remote-Angriffen. Dennoch sollten diese Lücken ernst genommen werden, da sie Angreifern erhebliche Kontrolle über betroffene Systeme geben.
Was ist zu tun?
Alle Microsoft Office Installationen sollten innerhalb von 30 Tagen auf den aktuellen Patchstand gebracht werden. Nutzen Sie Windows Update oder Microsoft Update, um verfügbare Sicherheitsupdates einzuspielen. Überwachen Sie die Webseiten von CERT-Bund und Microsoft Security Update Guide auf weitere Details und CVE-Informationen.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-3916 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 15.10.2026