Microsoft SQL Server: Mehrere Sicherheitslücken identifiziert
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) hat ein Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen in Microsoft SQL Server veröffentlicht (WID-SEC-2026-3917).
Microsoft SQL Server wird häufig als Datenbankplattform in Unternehmen eingesetzt – oft auch als versteckte Komponente in anderen Anwendungen wie ERP-Systemen, SCCM oder WSUS. Daher sollten Sie prüfen, ob SQL Server in Ihrer IT-Infrastruktur vorhanden ist.
Risikobewertung
Die Schwachstellen werden mit mittlerem Risiko bewertet. Historisch enthalten solche Advisories zu SQL Server regelmäßig Lücken unterschiedlicher Schwere – teilweise auch kritische Fehler, die Remote-Zugriff oder Berechtigungsausweitung ermöglichen. Konkrete CVE-Details stehen derzeit noch aus.
Was ist zu tun?
- Überprüfen Sie, ob Microsoft SQL Server in Ihrem Unternehmen läuft – auch als Teil von Drittanwendungen.
- Falls ja: Beobachten Sie den Microsoft Patch Tuesday auf offizielle Patches und CVE-Informationen.
- Spielen Sie verfügbare Sicherheitsupdates zeitnah ein.
- Falls kein SQL Server im Einsatz ist, können Sie dieses Advisory als nicht relevant abhaken.
Wir halten Sie über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-3917 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 15.10.2026