Microsoft Edge: Privilegieneskalation erfordert zeitnahe Updates
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (CERT-Bund) hat eine Schwachstelle in Microsoft Edge gemeldet, die eine Privilegieneskalation ermöglicht. Dabei können Angreifer mit lokalem Zugriff ihre Berechtigungen auf dem System erhöhen.
Risikobewertung
Die Schwachstelle wird als mittleres Risiko eingestuft. Zwar liegen derzeit keine detaillierten technischen Informationen vor, doch Privilegieneskalationen in Browsern erfordern typischerweise lokalen Zugriff oder Nutzerinteraktion. Da Microsoft Edge unter Windows 10 und Windows 11 standardmäßig installiert ist, können betroffene Unternehmen potenziell betroffen sein.
Was ist zu tun?
Unternehmen sollten Microsoft Edge auf allen Windows-Systemen auf die aktuelle Version aktualisieren, sobald ein Patch verfügbar ist. Idealerweise aktivieren Sie automatische Browser-Updates oder steuern diese zentral über WSUS und Gruppenrichtlinien. Dies gewährleistet, dass Sicherheitsupdates zeitnah eingespielt werden.
Wir empfehlen, diese Maßnahmen innerhalb der nächsten 30 Tage umzusetzen. Sobald CVE-Details und CVSS-Bewertungen verfügbar sind, werden wir Sie mit einer aktualisierten Risikobewertung informieren.
Quelle: CERT-Bund Advisory WID-SEC-2026-4268 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 03.11.2026