Das Bigpanzi Botnetz hat schon 170.000 Smart-TVs infiziert

Das aus Brasilien kommende Bigpanzi-Botnetz infiziert Geräte, indem es Android-basierte Smart-TVs und andere Streaming-Hardware über gefälschte Apps und Firmware-Updates befällt. Mittlerweile sollen über 170.000 Geräte von der Infektion betroffen sein. Ein typisches Infektionsszenario beginnt damit, dass Benutzer auf verdächtigen Streaming-Webseiten surfen und dort zum Herunterladen einer schädlichen App für ihren Smart-TV verleitet werden. Nach der Installation dieser App wird das Gerät heimlich kompromittiert und für verschiedene Cyberkriminalitätsaktivitäten missbraucht. Eine Infektion ist alternativ auch über ein bösartiges Android Firmware Update aus unsicheren Quellen oder über illegal erworbene Filme möglich.

Related Posts

E-Mail Spoofing

E-Mail-Spoofing ist eine Technik, bei der der Absender einer E-Mail seine Identität vortäuscht, indem er die E-Mail-Header so manipuliert, dass es scheint, als wĂĽrde die E-Mail von jemand anderem gesendet. Bei dieser Technik ändert der Angreifer die E-Mail-Header wie “Von”, “Antwort an” oder “RĂĽckwegpfad”, um die Identität einer vertrauenswĂĽrdigen Person oder Organisation vorzutäuschen

Read More

Advanced Persistent Threat

Advanced Persistent Threats (APTs) beziehen sich auf komplexe, gezielte und anhaltende Cyberangriffe, in der Regel durch staatlich geförderte oder organisierte Gruppen, die auf den Diebstahl von Informationen oder die Sabotage von Netzwerken abzielen. APTs sind dafür bekannt, hochentwickelte Taktiken und Technologien einzusetzen und können lange unentdeckt bleiben. Sie richten sich häufig gegen Organisationen in strategisch wichtigen Branchen wie der Regierung, dem Militär, der Finanzwelt oder der kritischen Infrastruktur. APTs unterscheiden sich von herkömmlichen Cyberangriffen durch ihre Tiefe, Dauerhaftigkeit und ihre Fähigkeit, fortgeschrittene Gegenmaßnahmen zu umgehen.

Read More

BinaryEdge: Immer noch fast 200.000 angreifbare Sonicwall Firewalls im Netz

Ein Scan mit einem speziell entwickelten Schwachstellenscanner von BinaryEdge ergab, dass 146.116 Geräte anfällig für die Sicherheitslücke CVE-2022-22274 und 178.608 Geräte anfällig für CVE-2023-0656 waren. Diese Schwachstellen betreffen SonicWall-Firewalls und ermöglichen nicht authentifizierten Angreifern, potenziell Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen und möglicherweise Fernzugriffscodes auszuführen. Diese Ergebnisse heben die Bedeutung der Aktualisierung auf die neuesten Firmware-Versionen hervor, um sich vor diesen Bedrohungen zu schützen, sowie die Notwendigkeit, das Web-Management-Interface von öffentlichem Zugang zu entfernen​

Read More