Datenleck bei DPD Muttergesellschaft Geopost

Geopost, die Muttergesellschaft von DPD Deutschland, meldete am 19.6.2024 einen IT-Sicherheitsvorfall, bei dem unautorisierte Zugriffe auf eine von der spanischen Tochtergesellschaft betriebene Datenbank festgestellt wurden.

Kompromittierte Daten umfassen Namen, Adressen, E-Mail-Adressen und teilweise Telefonnummern, die für Transportdienstleistungen erforderlich sind.

Geopost hat umgehend Maßnahmen ergriffen, darunter die Benachrichtigung des spanischen Instituts für Cybersicherheit (INCIBE) und der spanischen Datenschutzbehörde (AEPD) sowie die Einleitung einer Untersuchung mit Cybersicherheits-Experten. Abhilfemaßnahmen beinhalten die Erneuerung von Passwörtern, Formatierung betroffener Geräte, Netzwerksicherheitsverbesserungen und Echtzeitüberwachung.

Obwohl scheinbar keine Ransomware beteiligt war, besteht das Risiko, dass die gestohlenen Daten für Spamming oder Phishing missbraucht werden könnten. Geopost empfiehlt daher erhöhte Wachsamkeit bei verdächtigen E-Mails oder Anrufen. Betroffene können sich zur Unterstützung an den Datenschutzbeauftragten unter dpo@geopost.com wenden.

Related Posts

Hackerangriff auf Krankenhaus Agatharied

Miesbach: Das Krankenhaus Agatharied wurde Opfer eines Hackerangriffs, wie am 18. Juni 2024 bekanntgegeben wurde. Der Angriff hat zu erheblichen Einschränkungen in der internen und externen Kommunikation geführt. Dank des schnellen Handelns der Mitarbeiter und eines vorhandenen Notfallplans konnte die Patientenversorgung jedoch aufrechterhalten werden. Alle wichtigen Untersuchungen und Behandlungen werden weiterhin durchgeführt.

Read More

Mutmassliches Datenleck bei Accenture

Im Juni 2024 hat ein kam es laut DarkWebInformer zu einem Datenleck bei Accenture, einem führenden IT Beratungsunternehmen mit einem Jahresumsatz von 64,5 Milliarden US-Dollar, bei dem Daten von 32.826 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern offengelegt worden sind. Es wurden E-Mail-Adressen, vollständige Namen und Rundfunktermine kompromittiert.

Read More

Cisco Webex Rechenzentrum in Frankfurt - Sicherheitslücke verursachte Regierungs-Datenleck

Im Frühjahr 2024 berichtete das deutsche Nachrichtenportal Zeit Online über Angriffe auf die Webex-Implementierung der deutschen Regierung. Hierbei nutzten Bedrohungsakteure eine Schwachstelle, die als Insecure Direct Object Reference (IDOR) identifiziert wurde, um Zugriff auf interne Meetings zu erhalten. Besondere Brisanz erlangte der Vorfall durch den Zugang zu einem militärischen Meeting, bei dem die Unterstützung für die Ukraine erörtert wurde. Die Sicherheitslücke in Cisco Webex Meetings betraf insbesondere Kunden, deren Daten im Frankfurter Rechenzentrum CISCO Cloud Rechenzentrum gehostet wurden. Die Angreifer konnten so sensible Meeting-Informationen wie Themen, Teilnehmerlisten und Metadaten ausspähen. Besonders kritisch war, dass einige Meetingräume hochrangiger Regierungsbeamter nicht durch Passwörter geschützt waren, was die Angriffe zusätzlich erleichterte.

Read More