Datenleck beim LKA Brandenburg: BKA kappt Datenaustausch

Am 4. Dezember 2024 wurde bekannt, dass beim Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg ein schwerwiegender IT-Sicherheitsvorfall aufgetreten ist. Das Bundeskriminalamt (BKA) unterbrach den Datenaustausch mit dem Staatsschutz des LKA aufgrund der Sorge, dass geheime Daten durch ein Leck abfließen könnten. Unzureichend gesicherte Netzwerkspeicher und W-LAN, die unter anderem Passwörter zum BKA-Server beinhalteten, stehen im Mittelpunkt der Ermittlungen. Das Innenministerium prüft derzeit auch mögliche Verstöße gegen die Dienst- und Fachaufsicht. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit sind angekündigt.

Related Posts

Hackerangriff auf Volkswagen Gruppe durch Ransomware-Gang 8base

Am 9. Oktober 2024 wurde bekannt, dass die Ransomware-Gruppe 8base einen Angriff auf die Volkswagen-Gruppe durchgeführt hat. Der Angriff soll bereits am 23. September 2024 stattgefunden haben und betraf den weltweit führenden Automobilhersteller aus Wolfsburg. Volkswagen ist mit seinen zehn Marken, darunter Audi, Porsche und Lamborghini, in 153 Ländern aktiv und betreibt 114 Produktionsstätten weltweit.

Read More

Nokia untersucht möglichen Datenleck durch Drittanbieter

Der Telekommunikationsriese Nokia sieht sich derzeit mit der Behauptung konfrontiert, dass ein unbefugter Akteur den Source Code des Unternehmens gestohlen hat. Nach Angaben des IT-Sicherheitsportals BleepingComputer hat ein Hacker mit dem Pseudonym “IntelBroker” behauptet, Zugang zu Daten eines Drittanbieters erhalten zu haben, der in direkter Verbindung mit Nokia steht.

Read More

Neue Ransomware-Bande erpresst die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)

Eine bislang unbekannte Ransomware-Gruppe namens “PlayBoy” behauptet, Daten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) gestohlen zu haben. Die Bande hat eine Frist bis zum 5. November gesetzt und droht mit der Veröffentlichung der Daten, sollte kein Lösegeld gezahlt werden. Obwohl die DIHK den Vorfall offiziell nicht bestätigt hat, erklärte sie gegenüber csoonline.com, dass sie ihre Systeme überprüft und bislang keine Hinweise auf Datenabflüsse oder Sabotageakte vorliegen. Die Identität der PlayBoy-Gruppe bleibt weiterhin unbekannt.

Read More