Datenpanne bei Rekrutierungs-App des Europäischen Parlaments

Laut einem Bericht des Europamagazins euractiv.com hat das Europäische Parlament hat am Montag, den 6. Mai, eine interne Mitteilung über eine Datenpanne bei der Anwendung “PEOPLE” versendet, die für die Einstellung nicht-ständiger Mitarbeiter genutzt wird.

Laut Euractiv wurde bestätigt, dass die in Luxemburg basierte externe Anwendung am 25. April kompromittiert wurde. Die Betroffenen wurden darüber informiert, dass ihre persönlichen Daten möglicherweise unbefugt eingesehen wurden. Die Anwendung wurde deaktiviert und die Sicherheitslücke adressiert, während weitere Untersuchungen zur Ursache und zum Umfang des Vorfalls andauern.

Die Ursache der Panne, ob Hacking oder eine andere Schwachstelle, ist noch unklar. Die PEOPLE-Anwendung wurde nach dem Vorfall deaktiviert, wird aber derzeit gesichert und soll bald wieder online sein. Mitarbeiter wurden angewiesen, ihre Passwörter zu ändern und auf verdächtige Nachrichten zu achten. Die Untersuchung des Vorfalls durch den Europäischen Datenschutzbeauftragten und die luxemburgischen Behörden ist noch im Gange.

Related Posts

LockBit 3.0: angeblicher Angriff auf Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom ist einem Bericht auf Twitter zufolge vermutlich Opfer eines Cyberangriffs der Ransomware-Gruppe LockBit 3.0 geworden. Der Post wurde am Morgen des 7. Mai 2024 öffentlich gemacht. Die Angreifer haben ein Lösegeld festgesetzt, das bis zum 21. Mai 2024 gezahlt werden soll, um die verschlüsselten Daten wieder freizugeben. Die genauen Details des Angriffs und das Ausmaß des Schadens sind noch nicht vollständig bekannt. Die Gruppe LockBit 3.0 gilt eigentlich als zerschlagen, auch gab es nach aktuellem Stand keine Bestätigung seitens Telekom, ob es tatsächlich zu einem Vorfall kam.

Read More

Chinesische Tastatur-Apps: 8 von 9 senden Eingaben in die Cloud

Eine Studie vom April 2024 warnt, dass 8 von 9 getesteten chinesischen Tastatur-Apps, das Abhören von Benutzereingaben ermöglichen. Die betroffenen Apps werden von namhaften Herstellern wie Baidu, Honor, Huawei (ohne festgestellte Schwachstellen), iFlytek, OPPO, Samsung, Tencent, Vivo und Xiaomi angeboten. Betroffen sind Android wie IOS. Die Sicherheitsanalyse konzentrierte sich auf die Übertragung von Benutzereingaben dieser Tastatur-Apps an Cloud-Server. Dabei wurden kritische Sicherheitslücken entdeckt, die es ermöglichen, die übertragenen Eingaben vollständig einzusehen. Dies birgt das Risiko, dass sensible Informationen wie Finanzdaten, Login-Daten und verschlüsselte Nachrichten abgefangen werden können.

Read More

Universitätsmedizin Mainz: Hacker veröffentlichen Daten von 280.000 Personen

Laut einem Bericht des SWR wurden bei einem Cyberangriff auf einen IT-Dienstleister der Universitätsmedizin Mainz sensible Daten entwendet und im Darknet veröffentlicht. Betroffen sind die E-Mail-Adressen von 280.000 Personen, die in einem bestimmten Zeitraum E-Mails von oder an die Einrichtung gesendet haben. Die entwendeten Protokollierungsdateien enthalten neben den E-Mail-Adressen auch die Betreffzeilen und Zeitstempel der Kommunikation. Inhalte und Anhänge der E-Mails wurden laut Angaben der Universitätsmedizin nicht kompromittiert. Betroffen sind Emails zwischen dem 1. September 2022 und dem 6. Juni 2023.

Read More