Datenschutzvorfall bei Urban Sports Club betrifft 900.000 Mitglieder

Table of Contents

Der Urban Sports Club hat am 28. März 2024 in einer Email an seine Mitglieder gemeldet, dass es am 26.3.24 zu einem Datenschutz gekommen ist, der personenbezogene Daten von Mitgliedern beeinträchtigt haben könnte. Urban Sports Club ist ein Anbieter einer europaweiten Fitness und Sport Flatrate und bietet Kurse an 10.000 Standorten in Europa in über 50 Sportarten an. Das Unternehmen informierte umgehend Mitglieder und die zuständigen Behörden. Im Blog des Unternehmens ist die Rede von einer Lücke, die am 27.3.24 geschlossen wurde.

Das Unternehmen betont sein Bedauern über den Vorfall und versichert, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu bereinigen und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Urban Sports Club plant, weitere Informationen zu den betroffenen Daten, den ergriffenen Maßnahmen und Kontaktoptionen für betroffene Mitglieder bereitzustellen. In dringenden Fällen werden Mitglieder aufgefordert, ein bereitgestelltes Kontaktformular zu nutzen. Das Unternehmen verpflichtet sich, alle Betroffenen auf dem Laufenden zu halten und hat ein offizielles Statement auf seinem Blog veröffentlicht.

Wir haben eine Anfrage gestellt, welche Daten betroffen sind und welche Auswirkungen zu erwarten sind, aber bis Redaktionsschluss noch keine Antwort erhalten. Sobald weitere Informationen bekannt werden, werden wir den Artikel aktualisieren.

Update

laut einem Bericht von heise Security handelt es sich um mutmaßlich 900.000 Datensätze, die in einem öffentlich zugänglichen Verzeichnis bei Google Cloud Storage lagen. Die Reporter von Heise haben Stichproben überprüft Namen, Rechnungs- und E-Mail-Adressen sowie Mitgliedschaftsinformationen für etwa 50.000 Mitglieder enthalten und sprachen auch von öffentlich verfügbaren Personalausweis Kopien. Die Daten scheinen zwischen 2017 und Oktober 2022 erhoben worden zu sein. Für mehr Informationen empfehlen wir den vollständigen Artikel auf Heise.

Related Posts

Hackergruppe Lockbit: sensible Daten von Pathologie Bochum im Darknet

März 2024 – Die Hackergruppe LockBit 3.0 behauptet im Darknet, sensible Daten der Pathologie Abteilung der Uni Bochum veröffentlicht zu haben. Obwohl es keine direkten Informationen über den Angriff auf die Pathologie selbst gibt, erinnert dieser Vorfall an den schwerwiegenden Cyberangriff auf die IT-Infrastruktur der Ruhr-Universität Bochum im Jahr 2020. Das Threat Intelligence Portals HackManac berichtet im Darknet auf einen Post der Hackergruppe LockBit 3.0 gestossen zu sein, in dem Lockbit3.0 behauptet nach einem Hackerangriff 3,2 GB an sensiblen Daten aus der Pathologie-Einheit der Universität exfiltriert und veröffentlicht zu haben, da die Pathologie Bochum nicht Ihren Lösegeld Forderungen nachgekommen sei. Wir konnten die Echtheit der Daten bisher leider nicht bestätigen, aber sollte das stimmen, so stellt dies ein ernsthaftes Datenschutzrisiko dar.

Read More

Fujitsu Datenpanne: Private AWS-Schlüssel und Kundenpasswörter offen im Netz

Der Sicherheitsforscher Jelle Ursem des Dutch Institute for Vulnerability Disclosure berichtete im März 2024 dem Online Magazin The Stack, dass Fujitsu private AWS-Schlüssel, Kundendaten und Klartextpasswörter fast ein Jahr lang unbemerkt öffentlich zugänglich gemacht hat. Der Vorfall ereignete sich, als Fujitsu einen öffentlichen Microsoft Azure Speichercontainer freigab, der Dateien mit persönlichen Informationen und Kundeninformationen enthielt. Der Forscher entdeckte die frei zugänglichen Daten während seiner Untersuchungen. Der Container wahr wohl zwischen März 2022 und 2023 offen im Netz zugänglich. In den Daten sind unter anderem CSV Exporte mit Passwörtern im Klartext aus der LastPass Anwendung enthalten sowie vollständige Mailbox Backups mit Kundendaten.

Read More

Projekt Ghostbusters: Wie Facebook Snapchat ausspionierte

Ein kürzlich erschienener Report von Techcrunch berichtet über einen Gerichtsfall, indem Facebook vorgeworfen wird per VPN App den Datenverkehr der Konkurrenzapp Snapchat ausspioniert zu haben. Die Operation Ghostbusters dauerte von 2016 bis 2019. Es ging nicht nur darum, Konkurrenten zu übertrumpfen; es ging darum, sie zu infiltrieren. Facebook-Ingenieure nutzten einen Dienst namens Onavo, welcher sich als VPN tarnte, um in die sicheren Kommunikationen von Konkurrenzunternehmen wie Snapchat, YouTube und Amazon einzudringen und so wichtige Informationen zur Verbesserung Ihrer Instagram App sammeln zu können.

Read More