OpenSSL-Sicherheitslücke: Denial-of-Service-Angriff möglich

Das DFN-CERT warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in OpenSSL (CVE-2026-45447). Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, Dienste zum Absturz zu bringen – ohne dass spezielle Berechtigungen erforderlich sind.

Risikobewertung

Die Lücke wird mit der Risikostufe HOCH bewertet. Mit einem CVSS-Score von 8.8 ist sie über das Netzwerk ausnutzbar. Besonders kritisch: Angreifer benötigen nur geringe Authentifizierung und können Systeme vollständig kompromittieren. Betroffen sind insbesondere SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS. Dienste wie Apache, nginx und PostgreSQL sind gefährdet.

Was ist zu tun?

Unternehmen sollten sofort handeln:

  1. Alle Systeme mit OpenSSL-Einsatz inventarisieren
  2. Für SLES 15: Live-Patches ohne Neustart einspielen (bevorzugt)
  3. Für Ubuntu 22.04: Verfügbare Updates umgehend installieren
  4. Betroffene Dienste nach dem Patchen neu starten
  5. Zugriff auf diese Dienste bis zur Behebung einschränken

Die Behebung sollte innerhalb von 7 Tagen abgeschlossen sein. Patches sind bereits verfügbar.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-2690 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 25.07.2026

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