Sicherheitslücke in node-pbkdf2 gefährdet Node.js-Authentifizierung
In der kryptografischen Node.js-Bibliothek node-pbkdf2 wurde eine Schwachstelle (CVE-2025-6545) entdeckt, die es Angreifern ermöglicht, Sicherheitsvorkehrungen ohne besondere Berechtigungen aus der Ferne zu umgehen.
Risikobewertung: Die Schwachstelle wird als mittleres Risiko eingestuft. Da node-pbkdf2 häufig für Passwort-Hashing in Authentifizierungssystemen eingesetzt wird, kann die Lücke in diesem Kontext jedoch kritische Auswirkungen haben – etwa das Umgehen von Login-Mechanismen oder das Aushebeln von Passwortschutz. Die CVE ist sehr neu, belastbare Ausnutzungsstatistiken liegen noch nicht vor.
Was ist zu tun?
- Prüfen Sie alle Node.js-Projekte auf eine Abhängigkeit von
node-pbkdf2– am einfachsten mit dem Befehlnpm auditim jeweiligen Projektverzeichnis. - Aktualisieren Sie das Paket umgehend auf die gepatchte Version.
- Priorisieren Sie Anwendungen, die eine passwortbasierte Authentifizierung nutzen – hier ist das Risiko am höchsten.
- Führen Sie die Aktualisierung innerhalb von 7 Tagen durch.
Hintergrund: node-pbkdf2 ist eine weit verbreitete Bibliothek, die den PBKDF2-Algorithmus (Password-Based Key Derivation Function 2) in Node.js-Umgebungen implementiert. Sie wird genutzt, um Passwörter sicher zu hashen und zu speichern. Eine Schwachstelle in dieser Komponente betrifft direkt die Integrität von Authentifizierungsprozessen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-2749 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 20.06.2026