Kritische Linux-Kernel-Lücken: Sofortige Updates erforderlich

Mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel gefährden Ihre Systeme. Die kritischste Lücke (CVE-2026-31402) ermöglicht Angreifern, ohne Anmeldung Befehle auszuführen und die volle Kontrolle zu übernehmen. Betroffen sind SLES 15, Ubuntu 22.04/24.04 und Debian 12/13.

Risikobewertung: Die Schwachstelle hat die höchste Kritikalität (CVSS 9.8). Zusätzlich existieren weitere ernsthafte Lücken, darunter CVE-2026-43503 (CVSS 8.8), die Denial-of-Service-Angriffe ermöglichen. Das Risiko ist unmittelbar und real.

Was ist zu tun?

  • Kernel-Updates für alle betroffenen Systeme innerhalb von 7 Tagen einspielen
  • Priorität auf SLES 15 und Ubuntu-Installationen legen
  • Netzwerk-Segmentierung überprüfen, um Ausbreitungsrisiken zu minimieren
  • Systeme nach dem Update neu starten

Die Patches stehen von den Herstellern bereit. Verzögerungen erhöhen das Risiko erheblich. Kontaktieren Sie Ihren IT-Dienstleister, falls Sie Unterstützung benötigen.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-2825 · Risikostufe: KRITISCH · Generiert am 06.07.2026

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