Docker: Kritische Schwachstellen ermöglichen Privilegien-Eskalation

Das Containerisierungssystem Docker weist mehrere Sicherheitslücken auf, die es Angreifern ermöglichen, ihre Rechte zu erweitern und Container zu verlassen. Besonders kritisch ist die Schwachstelle CVE-2026-41567 mit einem CVSS-Wert von 7,2.

Risikobewertung: Die Lücken werden als HOCH eingestuft. Unternehmen, die Docker in Produktivumgebungen einsetzen, sind direkt betroffen. Ein lokaler Angreifer könnte mit Benutzerinteraktion die Containerumgebung verlassen und auf das Host-System zugreifen.

Was ist zu tun?

  • Überprüfen Sie sofort, welche Docker-Version in Ihren Systemen läuft
  • Warten Sie auf verfügbare Sicherheits-Patches und spielen Sie diese innerhalb von 7 Tagen ein
  • Prüfen Sie Ihre Container-Isolation und Netzwerk-Segmentierung
  • Aktualisieren Sie das SUSE Linux Enterprise Containers Module 15 SP7, falls im Einsatz
  • Überwachen Sie Ihre Systeme auf verdächtige Aktivitäten

Weitere betroffene CVEs sind CVE-2026-33814, CVE-2026-39821 und CVE-2026-39984. Informationen zu Patches erhalten Sie von Ihrem Docker-Anbieter und den Linux-Distributoren.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-2981 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 06.07.2026

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