Linux-Kernel: Kritische Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates

Das Linux-Kernel-Team hat mehrere kritische Sicherheitslücken behoben, die es Angreifern ermöglichen, Dateien zu manipulieren und Systeme ferngesteuert zu kompromittieren. Betroffen sind alle gängigen Linux-Distributionen, darunter SLES 15, Ubuntu 22.04/24.04 und Debian 12/13.

Risikobewertung: Zwei der Schwachstellen (CVE-2026-43037, CVE-2026-43114) sind als kritisch eingestuft und erreichen CVSS-Werte von 9,8 beziehungsweise 9,4. Sie ermöglichen Fernausnutzung ohne Authentifizierung oder Benutzerinteraktion. Das Risiko ist damit erheblich.

Was ist zu tun? Unternehmen sollten sofort handeln:

  • Kernel-Updates für alle Linux-Systeme einspielen – priorisiert auf produktiven Servern (Exchange, PostgreSQL, Tomcat)
  • Workstations folgen in zweiter Priorität
  • Einen Rollback-Plan vorbereiten, falls Probleme auftreten
  • Systeme nach dem Update neu starten

Die Patches stehen über die üblichen Update-Kanäle der Distributionen zur Verfügung. Verzögerungen erhöhen das Risiko einer Kompromittierung erheblich.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3153 · Risikostufe: KRITISCH · Generiert am 08.07.2026

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