Denial-of-Service-Lücke in Addressable entdeckt

Eine Sicherheitslücke in der Software Addressable ermöglicht Angreifern, einen Denial-of-Service-Angriff (DoS) durchzuführen. Die Schwachstelle kann über das Netzwerk ohne Authentifizierung ausgenutzt werden.

Risikobewertung: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft die Lücke als mittleres Risiko ein. Der CVSS-Wert liegt bei 7,5. Die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Ausnutzung wird derzeit als gering eingeschätzt.

Was ist zu tun? Prüfen Sie zunächst, ob Addressable in Ihrer IT-Infrastruktur eingesetzt wird. Falls ja, sollten Sie einen Sicherheitspatch im nächsten planmäßigen Wartungsfenster einspielen. Falls die Software nicht verwendet wird, ist keine Maßnahme erforderlich.

Bei einem DoS-Angriff wird ein System mit Anfragen überlastet, sodass legitime Benutzer nicht mehr darauf zugreifen können. Dies kann zu Ausfallzeiten führen.

Weitere Informationen: Advisory-ID DFN-CERT 2026-3205, CVE-2026-35611


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3205 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 09.07.2026

Related Posts

Kritische Linux-Kernel-Lücken: Sofortige Updates erforderlich

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor mehreren kritischen Schwachstellen im Linux-Kernel. Die Lücken ermöglichen Angreifern, ihre Rechte zu erweitern und die Kontrolle über betroffene Systeme zu übernehmen.

Read More

GStreamer: Denial-of-Service-Lücke erfordert Patch

In der Multimedia-Bibliothek GStreamer wurde eine Schwachstelle entdeckt, die einen Denial-of-Service-Angriff ermöglicht. Betroffen sind Linux-Systeme, auf denen GStreamer installiert ist.

Read More

Go-Sicherheitslücken ermöglichen Dateimanipulation

Das Entwicklungs-Framework Go weist zwei Schwachstellen auf, die eine Manipulation von Dateien ermöglichen. Betroffen sind die CVEs CVE-2026-39822 und CVE-2026-42505, wie das DFN-CERT in Advisory 2026-3192 warnt.

Read More