Kritische Sicherheitslücken in Microsoft Office – Sofortiges Handeln erforderlich
Das DFN-CERT warnt vor 18 kritischen Schwachstellen in Microsoft Office und Office-Diensten. Diese ermöglichen es Angreifern, beliebigen Code auszuführen – ohne dass Benutzer authentifiziert sein müssen.
Besonders kritisch: Die Schwachstelle CVE-2026-56164 wird bereits aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Die US-Behörde CISA hat sie in ihren Katalog der bekannten Sicherheitslücken aufgenommen.
Risikobewertung
Die Gefahr ist maximal. Angreifer können über manipulierte Office-Dokumente – etwa per E-Mail – direkt in Ihre Systeme eindringen und Schadsoftware installieren. Alle Windows-Versionen mit Microsoft Office sind betroffen, ebenso Exchange-Server.
Was ist zu tun?
Handeln Sie sofort: Spielen Sie die Microsoft-Sicherheitsupdates vom Juli 2026 auf allen betroffenen Systemen ein. Priorisieren Sie CVE-2026-56164.
Bis zum Patchen: Deaktivieren Sie Makros in Office-Dokumenten aus externen Quellen. Prüfen Sie E-Mail-Anhänge in einer isolierten Umgebung. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter für Phishing-Angriffe mit Office-Dateien.
Nach dem Update: Überprüfen Sie Ihre Systemlogs auf Anzeichen von Angriffen.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3378 · Risikostufe: KRITISCH · Generiert am 16.07.2026