nginx: Kritische Sicherheitslücken erfordern sofortige Updates

Das DFN-CERT warnt vor mehreren Schwachstellen in nginx, dem weit verbreiteten Webserver für Linux-Systeme. Betroffen sind die Versionen vor 1.30.4 (Stable) und 1.31.3 (Mainline).

Risikobewertung

Die Schwachstellen (CVE-2026-42533, CVE-2026-56434, CVE-2026-60005) ermöglichen Remote Code Execution und Denial-of-Service-Angriffe ohne vorherige Authentifizierung. Das bedeutet: Angreifer können nginx-Server direkt aus dem Internet angreifen und potenziell Kontrolle über den Server erlangen oder ihn zum Absturz bringen. Die Risikostufe ist HOCH.

Besonders kritisch ist, dass nginx häufig öffentlich erreichbar ist und als Einstiegspunkt für Angriffe dient.

Was ist zu tun?

Handeln Sie innerhalb von 7 Tagen:

  1. Prüfen Sie, welche nginx-Instanzen direkt aus dem Internet erreichbar sind – diese haben höchste Priorität
  2. Aktualisieren Sie nginx auf Version 1.30.4 oder 1.31.3
  3. Testen Sie nach dem Update Ihre Webserver-Konfiguration
  4. Beobachten Sie weitere CVE-Details, um die Einstufung zu überprüfen

Bei Fragen zur Umsetzung kontaktieren Sie Ihr IT-Sicherheitsteam.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3448 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 16.07.2026

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