Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für Ubuntu 26.04 verfügbar

Das DFN-CERT hat ein Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht. Insgesamt sind 13 CVEs betroffen, darunter CVE-2026-46120 und CVE-2026-46150. Diese könnten unter bestimmten Bedingungen zur Ausführung von Programmcode führen.

Risikobewertung

Die Schwachstellen werden mit mittlerem Risiko eingestuft. Grund: Alle bekannten CVEs erfordern lokalen Zugriff und niedrige Benutzerrechte. Die reale Ausnutzungswahrscheinlichkeit ist gering (EPSS-Scores unter 0,2 Prozent). Das Advisory adressiert primär Ubuntu 26.04 LTS – Betreiber von Ubuntu 22.04 LTS sind nicht direkt betroffen.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie, ob Ubuntu 26.04 LTS in Ihrer Infrastruktur im Einsatz ist. Falls ja: Kernel-Updates im nächsten Wartungsfenster einspielen. Für Ubuntu 22.04 LTS empfehlen wir, die Canonical Security Notices zu beobachten – analoge Updates könnten folgen.

Unabhängig davon sollten Sie lokale Zugriffe durch Least-Privilege-Prinzipien und solide Zugriffskontrolle begrenzen. Unnötige lokale Benutzerkonten sollten entfernt werden.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3604 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 23.07.2026

Related Posts

Linux-Kernel: Kritische Schwachstellen erfordern zeitnahe Updates

Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die es Angreifern ermöglichen, beliebigen Code auszuführen. Betroffen sind die CVEs CVE-2026-43074, CVE-2026-46242 und CVE-2026-53359.

Read More

Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen erfordern zeitnahe Updates

Das DFN-CERT hat ein Advisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht (DFN 2026-3617). Insgesamt sind zehn CVEs betroffen, darunter CVE-2025-71113, CVE-2025-71147 und CVE-2026-23168. Diese könnten unter bestimmten Bedingungen zur Ausführung beliebigen Programmcodes führen.

Read More

Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für SLES 15 erforderlich

Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die auch SUSE Linux Enterprise Server 15 betreffen. Betroffen sind insgesamt 13 Sicherheitslücken unterschiedlicher Schweregrade.

Read More