Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen erfordern zeitnahe Updates

Das DFN-CERT hat ein Advisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht (DFN 2026-3617). Insgesamt sind zehn CVEs betroffen, darunter CVE-2025-71113, CVE-2025-71147 und CVE-2026-23168. Diese könnten unter bestimmten Bedingungen zur Ausführung beliebigen Programmcodes führen.

Risikobewertung

Die Risikostufe wird als MITTEL eingestuft. Die kritischsten bekannten Schwachstellen (CVE-2026-46116 und CVE-2026-46150) sind ausschließlich lokal ausnutzbar – ein Angreifer benötigt bereits Zugang zum System. Die Wahrscheinlichkeit einer aktiven Ausnutzung in naher Zukunft ist mit 0,1 Prozent sehr gering. Das Advisory richtet sich primär an Red-Hat-Systeme; die Relevanz für Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15 muss einzeln geprüft werden.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie, ob Ihre Linux-Systeme betroffen sind, indem Sie die aktuellen Advisories von Canonical und SUSE konsultieren. Spielen Sie verfügbare Kernel-Updates im nächsten regulären Wartungsfenster ein – ein sofortiger Notfall-Patch ist nicht erforderlich. Überprüfen Sie zudem, dass lokale Zugriffsrechte auf das notwendige Minimum beschränkt sind.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3617 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 23.07.2026

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