Linux-Kernel: Patches für Privilegieeskalation verfügbar
Das DFN-CERT hat drei Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die lokale Administratorrechte ermöglichen können. Betroffen sind die CVEs CVE-2025-40026, CVE-2026-52993 und CVE-2026-53059.
Risikobewertung
Die Schwachstellen erfordern lokalen Zugriff mit normalen Benutzerrechten. Ein Angriff aus dem Netz ist nicht möglich. Kritisch ist CVE-2026-52993: Sie ermöglicht Privilegieeskalation bis zur Administratorebene. In Unternehmen mit mehreren Nutzern oder kompromittierten Accounts stellt dies ein reales Risiko dar. Die Risikostufe wird als MITTEL eingestuft.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie, ob Kernel-Updates für Ihre Linux-Distributionen verfügbar sind. Das Advisory nennt RHEL 8 – für Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15 müssen Sie in den Security Notices (Ubuntu) beziehungsweise SUSE Security Advisories nach Updates suchen.
Sobald Patches für Ihre Systeme vorliegen, spielen Sie diese im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Bis dahin empfehlen wir, das Monitoring auf ungewöhnliche Privilegieeskalationsversuche zu erhöhen.
Haben Sie Fragen zur Verfügbarkeit von Patches für Ihre Systeme? Kontaktieren Sie uns.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3679 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 25.07.2026