Linux-Kernel: Kritische Schwachstellen erfordern schnelle Updates

Das DFN-CERT warnt vor mehreren Sicherheitslücken im Linux-Kernel, die Administratorrechte ermöglichen können. Besonders Ubuntu 22.04 LTS ist betroffen.

Risikobewertung

Zwei der insgesamt 13 Schwachstellen erreichen die höchste Kritikalitätsstufe (CVSS 9.8). Sie ermöglichen Remote Code Execution über das Netzwerk – ohne dass sich ein Angreifer vorher authentifizieren muss. Das Risiko ist real, auch wenn derzeit noch wenige aktive Angriffe bekannt sind.

Betroffen sind Linux-Systeme, die über das Netzwerk erreichbar sind. Besonders kritisch: Webserver, Mail-Server und andere exponierte Dienste.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie sofort, ob für Ihre Ubuntu 22.04 LTS-Systeme Kernel-Updates verfügbar sind. Nutzen Sie dazu: apt-get update && apt-cache policy linux-image-*. Spielen Sie verfügbare Patches innerhalb von 7 Tagen ein.

Bis dahin: Beschränken Sie Netzwerkzugänge auf Ihre Linux-Systeme auf das notwendigste Maß. Dokumentieren Sie den Patch-Status aller Systeme in Ihrem Asset-Management.

Bei Fragen zum Update-Status kontaktieren Sie Ihren IT-Support.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3707 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 28.07.2026

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