FreeRDP: Sicherheitslücken erfordern Update-Prüfung

Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen in FreeRDP bekannt gemacht. Der Open-Source-RDP-Client wird auf Linux-Systemen für Remote-Verbindungen eingesetzt. Insgesamt sind über 20 CVEs betroffen, darunter kritische Lücken, die die Ausführung beliebigen Programmcodes ermöglichen.

Risikobewertung

Die Schwachstellen werden mit mittlerem Risiko eingestuft. Grund: FreeRDP ist typischerweise kein zentraler Dienst in Unternehmensinfrastrukturen. Allerdings können Angreifer ohne spezielle Berechtigungen Code ausführen. Besonderheit für Ubuntu 22.04 LTS-Nutzer: Offizielle Patches sind bislang nur für Ubuntu 24.04 und 26.04 LTS verfügbar. Für ältere Versionen müssen Sie selbst tätig werden.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie zunächst, ob FreeRDP (Pakete freerdp2 oder freerdp3) auf Ihren Systemen installiert ist. Falls ja und aktiv genutzt: Verfügbare Updates einspielen und Ubuntu-Sicherheitsmitteilungen für Ihre Version beobachten. Ist FreeRDP nicht erforderlich, deinstallieren Sie das Paket. SLES 15-Nutzer sollten SUSE-Advisories konsultieren. Handeln Sie innerhalb der nächsten 30 Tage.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3795 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 31.07.2026

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