Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen erfordern Überprüfung

Das DFN-CERT hat ein Advisory zu mehreren Schwachstellen im Linux-Kernel veröffentlicht. Betroffen sind fünf CVEs, darunter zwei mit kritischen Bewertungen. Die Lücken ermöglichen unter anderem das Erlangen von Administratorrechten.

Risikobewertung

Das Advisory bezieht sich primär auf Oracle Linux mit dem “Unbreakable Enterprise Kernel”. Da dieses System in Ihrer Umgebung nicht eingesetzt wird, besteht kein direkter Handlungsbedarf. Allerdings können die zugrundeliegenden Kernel-Schwachstellen auch andere Linux-Distributionen betreffen – insbesondere SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS, die Sie nutzen.

Die reale Ausnutzungswahrscheinlichkeit wird als gering eingestuft (EPSS-Werte: 0,1–0,5 %). Einige Lücken erfordern bereits Benutzerrechte auf dem System.

Was ist zu tun?

Überprüfen Sie, ob die genannten CVEs (CVE-2026-43038, CVE-2026-43499, CVE-2026-46043, CVE-2026-46331, CVE-2026-64600) auch für Ihre eingesetzten Distributionen relevant sind. Sollten Patches verfügbar sein, spielen Sie diese im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Eine sofortige Aktion ist nicht erforderlich.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3899 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 05.08.2026

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