7-Zip: Kritische Schwachstellen auf Linux-Systemen

Das Kompressionsprogramm 7-Zip enthält zwei neue Sicherheitslücken, die lokale Codeausführung ermöglichen. Betroffen sind Linux-Systeme mit 7-Zip oder p7zip, Windows-Nutzer sind nicht gefährdet.

Risikobewertung

Die Schwachstellen (CVE-2026-14266, CVE-2026-58052) erfordern Benutzerinteraktion – etwa das Öffnen einer manipulierten Archivdatei. Ein Angreifer benötigt keinen administrativen Zugriff. Das Risiko ist daher als mittel einzustufen, da die Ausnutzung im Unternehmenskontext begrenzt ist. Allerdings können Mitarbeiter durch Social Engineering dazu gebracht werden, verdächtige Archive zu öffnen.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie zunächst, ob 7-Zip oder p7zip auf Ihren Linux-Systemen installiert ist. Für Ubuntu 22.04 LTS aktualisieren Sie manuell auf Version 26.02. Bei Debian-basierten Systemen spielen Sie die bereitgestellten Sicherheitspakete ein. SLES-15-Nutzer sollten SUSE-Advisories prüfen.

Handeln Sie innerhalb von 30 Tagen. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter, verdächtige Dateien nicht zu öffnen.


Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3932 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 07.08.2026

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