Python-Sicherheitslücken in SUSE Linux: Update erforderlich
Das DFN-CERT hat ein Sicherheitsadvisory zu mehreren Schwachstellen in Python 3.10 veröffentlicht, die Linux-Systeme betreffen. Besonders relevant ist dies für Unternehmen, die SUSE Linux Enterprise 15 SP4 einsetzen.
Risikobewertung
Neun Schwachstellen wurden identifiziert, darunter Lücken für Dateimanipulation, Informationsabfluss und Denial-of-Service-Attacken. Die Risikostufe wird als mittel eingestuft. Grund: Mehrere Schwachstellen erfordern Benutzerinteraktion oder spezielle Privilegien, was die praktische Ausnutzbarkeit im Unternehmensumfeld begrenzt. Bislang ist kein aktiver Missbrauch bekannt.
Was ist zu tun?
Unternehmen mit SLES 15 SP4 sollten das Python-Sicherheitsupdate innerhalb von 30 Tagen einspielen. Nutzen Sie dazu den regulären Patch-Prozess mit zypper update.
Prüfen Sie zunächst, ob Python 3.10 produktiv in exponierten Diensten läuft oder nur als Systemkomponente vorhanden ist. Bei produktivem Einsatz sollte die Priorität erhöht werden.
Benutzer von Ubuntu 22.04 LTS sollten separat auf verfügbare Python-Patches prüfen, da dieses Advisory Ubuntu nicht direkt adressiert.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3971 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 11.08.2026