PostgreSQL: Denial-of-Service-Lücke erfordert schnelles Handeln
Das DFN-CERT warnt vor einer Schwachstelle in PostgreSQL (CVE-2026-6479), die einen Denial-of-Service-Angriff ermöglicht. Angreifer können die Datenbank ohne Authentifizierung zum Absturz bringen und so die Verfügbarkeit beeinträchtigen.
Risikobewertung
Die Schwachstelle wird als mittleres Risiko eingestuft. Ein Denial-of-Service-Angriff gefährdet zwar nicht direkt Ihre Daten, macht aber Ihre PostgreSQL-Datenbank unerreichbar. Da die Lücke remote ausnutzbar ist, können Angreifer von außen zugreifen – besonders kritisch, wenn Ihr PostgreSQL-Port (5432) im Internet erreichbar ist. Betroffen sind Systeme unter Linux, insbesondere Ubuntu 22.04 LTS und SLES 15.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie sofort, welche PostgreSQL-Versionen in Ihrer Infrastruktur laufen. Sicherheitsupdates sollten innerhalb von 30 Tagen eingespielt werden. Bis dahin empfehlen wir, den Zugriff auf Port 5432 auf vertrauenswürdige Quellen zu beschränken – etwa über Firewall-Regeln. Überwachen Sie die Update-Kanäle Ihrer Linux-Distributionen auf verfügbare Patches. Bei Fragen zur Betroffenheit Ihrer Systeme kontaktieren Sie unser Team.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-3981 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 27.08.2026