FortiClient: Kritische Sicherheitslücke erfordert sofortige Updates
Das Bundesamt für Informationssicherheit warnt vor einer Sicherheitslücke in FortiClient für Windows. Die Schwachstelle CVE-2026-70465 ermöglicht es Angreifern, beliebigen Code auszuführen – ohne dass eine Authentifizierung erforderlich ist.
Risikobewertung
Die Lücke wird als hochkritisch eingestuft. FortiClient wird typischerweise als VPN-Client in Verbindung mit FortiGate-Gateways eingesetzt und läuft auf Windows-Endgeräten und Servern. Ein erfolgreicher Angriff könnte einem Eindringling vollständige Kontrolle über das betroffene System geben. Bislang gibt es keine Hinweise auf aktive Ausnutzung, doch das Risiko ist erheblich.
Was ist zu tun?
Handeln Sie innerhalb der nächsten 7 Tage:
- Prüfen Sie, ob FortiClient in Ihrem Unternehmen installiert ist
- Aktualisieren Sie alle Installationen auf Version 7.4.4, 7.2.12 oder höher
- Erstellen Sie eine Bestandsaufnahme aller betroffenen Geräte
- Priorisieren Sie Systeme mit Internetzugang
Weitere Informationen finden Sie im DFN-CERT-Advisory 2026-4049 und auf der Fortinet PSIRT-Seite.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4049 · Risikostufe: HOCH · Generiert am 13.08.2026