OpenSSH: Drei Schwachstellen erfordern zeitnahe Updates
Das DFN-CERT hat ein neues Sicherheitsadvisory zu OpenSSH veröffentlicht. Betroffen sind OpenBSD, Linux und weitere Unix-Systeme. Die drei identifizierten Schwachstellen (CVE-2026-73281, CVE-2026-73282, CVE-2026-73283) ermöglichen Dateimanipulation und Informationsabfluss.
Risikobewertung
Die Risikostufe wird als MITTEL eingestuft. Zwei der Schwachstellen sind remote ausnutzbar, eine erfordert lokalen Zugriff. Direkte Remote Code Execution ist nicht möglich. Besonders betroffen sind Linux-Systeme wie SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS, auf denen OpenSSH als SSH-Daemon läuft. Da detaillierte CVE-Daten noch ausstehen, kann sich die Bewertung mit weiteren Informationen ändern.
Was ist zu tun?
Prüfen Sie sofort auf allen Linux-Systemen die installierte OpenSSH-Version. Ein Update auf OpenSSH 10.5 ist erforderlich, sobald Ihre Linux-Distribution entsprechende Pakete bereitstellt. Bis dahin sollten Sie SSH-Zugänge auf notwendige IP-Adressen beschränken und Authentifizierungslogs auf verdächtige Aktivitäten überwachen. Der Updatezeitraum beträgt 30 Tage. Verfolgen Sie die CVE-Details aktiv, um bei Bedarf schneller reagieren zu können.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4067 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 14.08.2026