Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für Ubuntu und SLES erforderlich
Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die es Angreifern mit lokalen Benutzerrechten ermöglichen, beliebigen Code auszuführen. Betroffen sind unter anderem Ubuntu 22.04 LTS und SUSE Linux Enterprise Server 15.
Risikobewertung
Die Schwachstellen erfordern lokalen Zugriff – ein Angriff aus dem Internet ist nicht möglich. Das Risiko wird daher als mittel eingestuft. Derzeit gibt es keine Hinweise auf aktive Ausnutzung in der Praxis. Allerdings sollten Systeme mit mehreren Benutzern oder externem Shell-Zugang vorrangig behandelt werden.
Was ist zu tun?
Überwachen Sie die offiziellen Sicherheitskanäle Ihrer Linux-Distribution auf Kernel-Updates. Ubuntu-Nutzer sollten Ubuntu Security Notices prüfen, SLES-Betreiber die SUSE Security Advisories. Spielen Sie verfügbare Patches im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Bis dahin empfehlen wir, Benutzerrechte konsequent zu minimieren und unnötige lokale Zugriffe zu beschränken. Dies reduziert das Angriffspotenzial erheblich.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4249 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 21.08.2026