Linux-Kernel: Sicherheitsupdates für SLES 15 erforderlich
Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel bekannt gemacht, die Unternehmen mit SUSE Linux Enterprise Server 15 betreffen. Insgesamt wurden 13 Sicherheitslücken identifiziert, darunter kritische netzwerkbasierte Anfälligkeit.
Risikobewertung
Die Schwachstelle CVE-2026-46037 (CVSS 8.2) ermöglicht Denial-of-Service-Angriffe aus dem Netz ohne vorherige Authentifizierung. Dies ist die kritischste Lücke. Allerdings zeigen aktuelle Daten (EPSS 0,4 %), dass diese bislang selten aktiv ausgenutzt wird. Weitere Schwachstellen erfordern lokalen Zugriff und haben niedrigere Exploitability-Scores. Insgesamt liegt das Risiko im mittleren Bereich – eine Notfallreaktion ist nicht erforderlich.
Was ist zu tun?
Spielen Sie die SUSE-Sicherheitsupdates im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Priorisieren Sie CVE-2026-46037. Systeme mit direktem Internetzugang sollten vorgezogen werden. Ubuntu 22.04 LTS-Nutzer prüfen ebenfalls auf verfügbare Kernel-Updates. Der Zeitrahmen für die Umsetzung beträgt 30 Tage.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4315 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 25.08.2026