Linux-Kernel: Schwachstellen erfordern Aufmerksamkeit bei SLES und Ubuntu
Das DFN-CERT hat mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel dokumentiert, die potenziell auch SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS betreffen könnten. Betroffen sind die CVEs CVE-2025-40026, CVE-2025-54518, CVE-2026-43125 und CVE-2026-46054.
Risikobewertung
Die unmittelbare Gefährdung für Ihr Unternehmen ist derzeit gering, da die primär betroffene Red Hat Enterprise Linux 8.4 bei Ihnen nicht im Einsatz ist. Allerdings können die zugrunde liegenden Kernel-Schwachstellen auch andere Linux-Distributionen betreffen. CVE-2026-43125 weist zwar einen hohen technischen Score auf, die praktische Ausnutzungswahrscheinlichkeit ist aber niedrig. CVE-2026-46054 erfordert bereits lokalen Zugriff mit normalen Benutzerrechten.
Was ist zu tun?
Überprüfen Sie in den nächsten Wochen, ob SLES 15 und Ubuntu 22.04 LTS Sicherheitsupdates für diese CVEs erhalten. Sollten Updates verfügbar sein, spielen Sie diese im nächsten regulären Wartungsfenster ein. Kernel-Updates sollten nach internem Test zeitnah ausgerollt werden. Eine sofortige Maßnahme ist nicht erforderlich.
Quelle: DFN-CERT Advisory 2026-4323 · Risikostufe: MITTEL · Generiert am 25.08.2026